Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.

Kreisorganisation Gera

Rückblicke

Bericht von der Busfahrt der KO Gera am 05.09.2018
zum Schloss Weesenstein und Fahrt mit der Müglitztalbahn

Am 05.09.2018 startete der Bus der Firma Piehler kurz nach 7.30 Uhr mit über 40 Mitgliedern inklusive deren Begleitern, dem Busfahrer Klaus und der Reisebegleiterin Barbara zur diesjährigen Busfahrt. Nach einer kurzen Pause an der Autobahnraststätte “ Dresdner Tor” ging es direkt weiter zu unserem ersten Ziel, dem Schloss Weesenstein, wo wir zu einer Führung erwartet wurden. In zwei Gruppen wurden wir durch das Schloss geführt und erfuhren dabei mehr über die mehr als 800 Jahre alte Geschichte von Schloss Weesenstein. 1318 erstmals urkundlich als Wehranlage »Weysinberg erwähnt, gehörte sie damals zur reichsunmittelbaren Burggrafschaft Dohna. Die Burggrafen vertraten seit der Mitte des 12. Jahrhunderts die Interessen des Kaisers, bevor die Familie von Bünau über zwölf Generationen hinweg, von 1406 bis 1772, die Herrschaft über Weesenstein hatte.
Im Jahr 1772 erwarb, entgegen des Zeitgeistes, eine Frau das Schloss Weesenstein. Es war Johanna Christiana von Uckermann, die Gemahlin des hessischen Generalpostintendanten und Geheimrates Johann Jacob.
Durch die Familie Uckermann wurden zahlreiche Aus- und Umbauten vorgenommen. Im Außenbereich entstanden zwei separate Parkbereiche, der eine mit Blumenrabatten, der andere ist mit Alleen und Wegen gestaltet.
Die Wohnräume des Schlosses wurden entsprechend den gewachsenen Ansprüchen an Wohnen und Repräsentation nach der Wende zum 19. Jahrhundert umgestaltet, wobei eine Vielzahl der Wohnräume neue Tapeten erhielten. Vom Geschmack und Aufwand der damaligen Zeit zeugt die bis heute erhaltene, damals sehr beliebte, »Panoramique«-Tapete, auf der Szenen des chinesischen Alltags zu sehen sind. Die eingebauten Keramiköfen, dienten zur Erhöhung des Wohnkomforts.
König Anton von Sachsen, der das Schloss im Jahre 1830 erwarb, verlieh ihm den Rang eines königlichen Hauses.
Der berühmteste Weesenstein-Besitzer aber war sein Neffe, der spätere König Johann von Sachsen, der bis heute als Philosoph und Wissenschaftler der weniger als Staatsmann großes Ansehen genießt.
Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz erwarb mit Hilfe von Spenden der Bevölkerung das Schloss 1933 und gründete ein Jahr später das bis heute bestehende Museum. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges waren in den Räumen des Schlosses zahlreiche Dresdner Kunstschätze untergebracht. Schloss und Park Weesenstein waren nach 1945 in Trägerschaft der Gemeinde und heute befinden sie sich Weesenstein im Besitz des Freistaates Sachsen.
Schloss Weesenstein gilt als eines der wenigen erhalten gebliebenen klassizistischen Bauten in Sachsen.
Nach dem Schlossrundgang stärkten wir uns mit einem Mittagessen in der Schlossgaststätte.
Im Anschluss daran fuhren wir mit dem Bus weiter zur Haltestelle der Müglitztalbahn. Die sich anschließende 45-minütige Bahnfahrt mit der von Weesenstein nach Altenberg bot viele interessante Eindrücke.
In Altenberg stiegen wir wieder in den Bus zur Weiterfahrt nach Bärenfels, wo alle Mitreisenden im Kurpark dem Spiel der 25 Meißner Porzellanglocken lauschten. Diese wurden im Jahre 1947 von der Manufaktur in Meißen als Dank für die Unterstützung der Gemeinde beim Wiederaufbau ihres Erholungsheims gestiftet.
1955 errichteten die Bärenfelser Bürger den bis heute erhaltenen Glockenturm und bis heute ist das Glockenspiel von 9.00 bis 18.00 Uhr zu jeder vollen Stunde zu erleben. Es ist auch das einzige derzeit bekannte Porzellanglockenspiel in einer Höhenlage von 700 m, das ganzjährig in Betrieb ist. Die 25 Glocken wurden bis 1971 über Druckluft und Blasebalg, danach über Walzen und Papierlochstreifen und heute elektronisch gesteuert.
Nach dem „Hörgenuss“ gab es noch ein Kaffeetrinken in gemütlicher Runde im“ Naturhotel & Restaurant Gasthof Bärenfels“, bevor wir am späten Nachmittag mit gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antraten.
Wie im Flug war der Tag vergangen und wir erreichten gegen 19.00 Uhr wieder den Busbahnhof in Gera, den Ausgangspunkt unserer Tagesfahrt.
Claudia Karell

Schloss Weesenstein Gastwirt vom Schlossrestaurant Gastwirt bei Hausgemachten Bierzapfen im Schlossrestaurant Meißener Glockenspiel

Übergabe von 100 Tassen „Man sieht nur mit dem Herzen Gut“

Am Freitag, 6.7.2018 übernahm Matthias Schiedek Vorsitzender der Kreisorganisation Gera des Blinden- und Sehbehinderten Verband Thüringen die 100 Tassen von Frau Annett Geithe Prokuristin der Porzellanmanufaktur Reichenbach GmbH.

Herr Schiedek berichtete, dass es mit der Produktion der Tassen sehr schwierig war. Früher kamen diese mit Punktschrift aus einem anderen Unternehmen. Auf Grund des Herstellungsaufwands und der vorgegeben großen Auflage war es dem Vorstand der KO Gera aber nicht mehr möglich, diese wieder zu erwerben.

„Wir versuchten es dann bei der Druckerei Gunnar Raffke in Weida. Das ging leider nicht, denn das Auge auf der Tasse, sollte ja für unsere Mitglieder tastbar sein“, meint der Vorsitzende Herr Gunnar Raffke gab dann den Tipp es doch mit der Porzellanmanufaktur in Reichenbach zu versuchen „Wir hatten dann einen Termin mit der Prokuristin, Annett Geithe vereinbart und unser Anliegen vorgetragen“.

Sie fand die Gestaltung einer taktilen und kontrastreichen Tasse für blinde und sehbehinderter Menschen, sehr interessant und nahm die Herausforderung gern an. „Annett Geithe erklärte uns , dass das Auge aufgemalt wird und so fühlbar für uns sei“.

Nun hält Matthias Schiedek die erste Tasse stolz in der Hand!

Die Manufaktur spendete der Kreisorganisation Gera ein teil des Preises. Der Vorstand bedankt sich herzlich für die freundliche Zusammenarbeit und natürlich auch für die Spende.

Übergabe der 100 Tassen

Sommerfest der KO Gera des BSVT e.V. am 16.06.2018

Der Einladung des Vorstandes der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. zum gemeinsamen Feiern des diesjährigen Sommerfestes am 16.06.2018 in das “Volkshaus” nach Gera-Zwötzen, folgten 46 Mitglieder inklusive ihrer Begleitung.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Schiedeck, gab Herr Tölke einen Überblick über aktuelle (Bau-)Vorhaben in der Stadt Gera, Neuigkeiten und zukünftige Veranstaltungen der Kreisorganisation Gera. Im Anschluss daran verlas Frau Ober den Finanzbericht der Kreisorganisation Gera vom Jahr 2017.
Daran schloss sich die Würdigung einiger Mitglieder für ihre 5,10, 15,20,30,45 bzw.50 jährige Mitgliedschaft im Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. mit einer Urkunde und Blumen an.
Nun blieb kurz Zeit für nette Gespräche, bevor Frau Malpricht mit Quizfragen das Allgemeinwissen der Mitglieder testete.

Nach der mittäglichen Stärkung mit Kartoffelsalat, Mutzbraten und Sauerkraut, luden die „Schönecker Lausbuben“ mit ihrem Feuerwerk der guten Laune zum Mitsingen und Mitschunkeln ein.
Sie haben sich der Obergrainer Musik verschrieben und boten Titel, wie Junggesellenpolka, eine lustige Hochzeit oder Resi i hol di mit dem Traktor ab, dar. Wer wollte, der sang bei bekannten Titeln mit oder legte eine „flotte Sohle aufs Parkett“. Dies kam beim Publikum sehr gut an.
Nach der geselligen Unterhaltung, erfolgte noch die Auswertung vom Quiz und es wurden die 6 Präsente an die glücklichen Gewinner verteilt.

Den Abschluss des gelungenen Sommerfestes bildete das Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen.

Claudia Karell
Schönecker- Lausbuam Blick in den Saal Übergabe Urkunde für langjährige  Mitgliedschaft Tanz in den Sommer

Bericht von der 2 Tages-Busfahrt vom 16.05 bis 17.05.2018 in den Spessart

Am 16.05.2018 startete der Bus der Firma Piehler um 5.00 Uhr mit knapp 46 Mitgliedern aus den Kreisorganisationen Gera, und Saale-Orla-Kreis inklusive deren Begleitern am Busbahnhof in Gera zur diesjährigen 2 Tages-Busfahrt in den Spessart.
Die Fahrt führte uns über die Autobahn in Richtung Auma und Schleiz, wo die Mitglieder der KO Saale Orla zustiegen. Nun waren wir komplett und es ging wieder auf die Autobahn in Richtung Süden, vorbei an Hof, durch das Bayrische Vogtland und die fränkische Schweiz, vorbei an Würzburg und durch Wertheim, der nördlichsten Stadt Baden Würtembergs.
Unser erstes Ziel war das Weingut Hofmann-Herkert in Klingenberg am Main, wo wir zum Mittagessen erwartet wurden. Zum gereichten „Winzerteller“ mit verschiedenen Sorten Käse, rohem Schinken und Brot gab es noch 5 verschiedene Weine zum Probieren. Dies waren der trockene Rotweincuvée „Creszentia“, ein trockener Spätburgunder, aus den Sorten Regent, Dornfelder und Portugießer, das halbtrockene „Rotkäppchen“ sowie der trockene Weißwein Silvaner, der ideale Spargelbegleiter und zum Abschluss der halbtrockene Gewürztraminer, der sogar bei sehr großer Trockenheit angebaut werden kann, denn ein Sprichwort sagt: „Einem Traminer und einer Geiß, ist es nie zu heiß.“
Während der Weinverkostung erfuhren wir noch mehr Wissenswertes zum Thema Weinanbau im Spessart und in Klingenberg. Beim Weinanbau können über 800 verschiedene Aromen hergestellt werden, z. Bsp.: Erdbeere oder sogar Rosenduft.
Nach dem Verkosten einiger edler Tropfen, bestand für jeden noch die Gelegenheit, sich die eine oder andere Flasche Wein mit nach Hause zu nehmen.
Als nächster Höhepunkt des Tages stand eine Rundfahrt durch den Spessart mit dem Reiseleiter Günther auf dem Programm. Wir fuhren unter anderem durch Großheubach mit dem Rathaus aus dem Jahre 1612, bis nach Miltenberg.
Bei einer Stadtführung durch die Altstadt von Miltenberg erfuhren wir viele interessante Informationen über das mittelalterliche
Fachwerkstädtchen. Wir besichtigten zum Beispiel den Marktplatz, der besser bekannt ist als das „Schnatterloch“, das Rathaus aus der Zeit der Renaissance und nicht zu vergessen das Gasthaus „Zum Riesen“, die älteste Fürstenherberge Deutschlands, wo unter anderem Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“, Martin Luther und Elvis Presley zu Gast waren.
Auf unserer Spessartrundreise erfuhren wir vom Reiseleiter Günther, dass der Spessart eines der waldreichsten Gebiete Deutschlands ist. Dabei streiften wir die Orte Haslach mit der ältesten bestehenden Eisenschmiede und Schollbrunn, eine der höchsten Städte des Spessarts.
Mit diesen ersten Eindrücken vom Spessart fuhren wir weiter nach Heimbuchenthal, wo wir im Hotel „Christel“ am frühen Abend bereits erwartet wurden.
Zum Abendessen wurde uns ein 3 Gänge Menü mit einem Salat serviert.
Den Abend konnte jeder für sich individuell - vielleicht mit einem Glas Wein oder Bier - ausklingen lassen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück vom großen Buffet, waren alle gut gestärkt für den heutigen Tag. Der erste Höhepunkt war
Die Besichtigung des über 600 Jahre alten Wasserschlosses Mespelbrunn am Vormittag. Dieses ist seither der Stammsitz der Grafen von Echter.
Bekannt wurde dieses Schloss als Kulisse des Films „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Liselotte Pulver aus dem Jahre 1957. Nach einer Führung des „Spukschlosses“ unternahmen wir eine Pferdekutschfahrt durch den Wald, wo wir unterwegs von den sogenannten Spessart-Räubern überrascht wurden, sodass diese Kutschfahrt Fahrt allen sicher noch eine Zeit im Gedächtnis bleiben dürfte.
Die Kutschfahrt endete an der Gaststätte "Hohe Warte“, wo für uns Plätze zum Mittagessen reserviert waren.

Mit vielen imposanten Eindrücken über den Spessart traten wir gegen 15.30 Uhr die Heimreise nach Auma, Schleiz und Gera an.
Die beiden Tage waren wieder wie im Flug vergangen und nach einem kurzen Stopp an der Autobahnraststätte „ Knetzgau“, erreichten wir gegen 21.30 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt der Reise, den Busbahnhof in Gera.
Claudia Karell

Spessartfahrt Stadtführung und Ansichten von Miltenberg im Räuberlager und Stadtführung Weinprobe

Zweiter Abend der besonderen Begegnung am 10.02.2018 in der KO Gera des BSVT e.V.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die KO Gera des BSVT e.V.in Zusammenarbeit mit dem Theater Altenburg/Gera einen Abend der besonderen Begegnung.
Diesmal zu Gast in der KO Gera am Markt 5/6 waren Frau Barbara Altenkirch, die Marketingchefin des Theaters Altenburg/Gera, und der Schauspieler Johannes Emritch sowie Marcel Hilbert von der OTZ.
Die 15 Anwesenden – Mitglieder der KO Gera des BSVT e.V. und deren Begleitung sowie Gäste - wurden zuerst mit einem Glas Sekt begrüßt und nach den einführenden Worten von Frau Altenkirch und dem Kreisvorsitzenden Herrn Schiedek, begann pünktlich um 19.30 Uhr die mit Spannung erwartete Lesung.
Der Schauspieler Johannes Emritch vom Theater Altenburg/Gera brachte das eindrucksvolle Lebenswerk von Stefan Zweig, „Die Schachnovelle“, den Anwesenden in einem intimen Rahmen zu Gehör.
Das letzte und zugleich bekannteste Werk „Die Schachnovelle“ schrieb Stefan Zweig zu Zeit des zweiten Weltkrieges zwischen 1938 und 1941 im brasilianischen Exil.
Im Buch werden die Ereignisse geschildert, die sich an Bord eines Passagierschiffes ereigneten, was sich auf dem Weg von New York nach Buenos Aires befindet. Dabei spielen im Wesentlichen drei Charaktere eine wesentliche Rolle: der unterdurchschnittlich gebildete Schachweltmeister Mirko Czentovic , der selbstbewusste Öl-Millionär McConnor sowie ein gewisser Dr. B., der mit seinen inneren Dämonen kämpft.
Spielt das Schachspiel am Anfang nur die Rolle einer bloßen Unterhaltung als elitärer Zeitvertreib für McConnor, so erhält es erst durch die Figur des Gefangenen Dr. B., der sich während seiner Haftzeit intensiv mit Schach beschäftigt hat, seine tiefere Bedeutung und wird für ihn als Segen und Fluch zugleich dargestellt. Auf dieser Schiffsreise wird die Konfrontation der psychischen Abgründe des Gefangenen Dr. B. mit der oberflächlichen Lebenswelt wohlhabender Reisender (Czentovic und MCConnor) von Stefan Zweig sehr überzeugend dargestellt.
Der Ölmillionär fordert den Schachweltmeister zu einer Partie Schach heraus und verliert diese. Bei der zweiten Partie wurde seine Niederlage durch den Gefangenen Dr. B. verhindert. Es kommt zum Remis. MCConnor gelingt es eine Partie zwischen dem Schachweltmeister und Dr. B., der seit 25 Jahren kein Schachbrett mehr angerührt hat und sich sein Wissen während einer 4monatigen Haftzeit erworben hat, zu organisieren. Er überredete Dr. B. gegen den Weltmeister Czentovic anzutreten. Diese Partie gewinnt er, denn während seiner Zeit in Haft hat er immer wieder in Gedanken alle möglichen Züge durchgespielt und so konnte er schon im Voraus sehr schnell die nächsten Züge planen.
Es sollte noch zu einer zweiten Partie der beiden gegeneinander kommen. Dabei nutzt Czentovic die innere Unruhe von Dr. B. aus, nimmt sich viel Zeit für die einfachsten Züge. Am Ende gewinnt er gegen Dr. B., da dieser die Kontrolle über seinen Körper verliert und immer mehr abgleitet in seinen Gedanken, was ihn dann zum endgültigen Aufgeben des Schachspielens veranlasst. Czentovic aber genießt seinen Sieg.
Diese 90 minütige Lesung war sehr ergreifend und Johannes Emritch gelang es, das Handeln der einzelnen Charaktere allen Anwesenden sehr gut zu Gehör zu bringen.
Nach der Lesung gab es noch einen kleinen Imbiss, bei dem sich die Anwesenden über das Gehörte austauschten.
Dabei war es interessant zu erfahren, dass das Schachspielen vorwiegend von Männern praktiziert wird, während Frauen zwar oftmals auch die Regeln kennen aber lediglich sehr selten Schach spielen. Von Johannes Emritch erfuhren wir, dass er selbst gegen seinen Großvater Schach spielte, sich dieses Werk zu Vorlesen aber hauptsächlich deshalb aussuchte, weil ihn das Thema Hochbegabung und Autismus, interessiert und Stefan Zweig mit diesem Werk eine gelungene Darstellung dessen gelungen ist. Gleichzeitig stellte es für Johannes Emritch eine Herausforderung dar, sich den langen und zum Teil schwer zu lesenden Sätzen zu stellen und die Worte Stefan Zweigs dem Publikum spannend zu Gehör zu bringen, was ihm exzellent gelungen ist.
Auch dieser zweite Abend der besonderen Begegnung war wieder sehr gelungen.
Claudia Karell

Johannes Emritch liest

Advent, Advent...
Weihnachtsfeier der KO Gera am 09.12.2017

Dank der fleißigen Helfern und Sponsoren konnte die KO Gera in diesem Jahr am 09.12.2017 ihre Mitglieder und deren Begleitung zu einer Weihnachtsfeier im „Volkshaus“ in Gera-Zwötzen einladen. Dieser Einladung folgten 56 Mitglieder und ihre Begleiter, um ein paar kurzweilige, gesellige Stunden miteinander zu verbringen.
Nach der Begrüßung und Bekanntgabe des Tagesablaufs durch den Vorsitzenden Herrn Matthias Schiedek, verlas Frau Claudia Karell den Tätigkeitsbericht des Jahres 2017.
Daran anschließend erfolgte durch den Kreisvorstand die Übergabe der Urkunden für langjährige Mitgliedschaft an die entsprechenden Mitglieder der KO Gera und ein Dankeschön an die sehenden Helferinnen und an Frau Ober für ihre geleistete Arbeit in Bezug auf die Finanzen. Im Anschluss daran schlug der stellvertretende Vorsitzende, Herr Eberhard Tölke, die Delegierten und ihre Vertreter zur Landestagung des BSVT e.V. im Jahr 2018 vor. Die Wahl der Genannten erfolgte einstimmig durch die ordentlichen Mitglieder der KO Gera.
Abschließend gab Herr Tölke noch einen Überblick über die geplanten Verbandsaktivitäten und Veranstaltungen für 2018.
Vor dem Mittagessen blieb für Alle noch genügend Zeit zum Plaudern und Austauschen von Informationen. Viele Gäste nutzten auch wieder die Gelegenheit Lose für die Tombola zu kaufen. Sogar das Servicepersonal der Gaststätte beteiligte sich daran und war gespannt, ob wohl ein Gewinn dabei sein wird.
Nach dem sich anschließenden Mittagessen, trat die Gruppe „Original Saaletaler“ auf.
Sie sorgten mit altbekannten Weihnachtsliedern sowie Volksliedern, zum Teil selbst geschrieben, und Geschichten aus ihrem 39 jährigen Bühnenprogramm für weihnachtliche Stimmung und beste Unterhaltung. Es durfte kräftig mitgesungen und mitgeschunkelt werden.
Natürlich durfte auch ihr Superhit „Winzer Adulek“, für den sie auch bereits die Goldene Schallplatte erhielten, nicht fehlen.
Im Anschluss an dieses einstündige Stimmungsprogramm der „Original Saaletaler“, bedankte sich Herr Schiedek noch bei den Sponsoren für die Tombola, bevor die Gewinne ausgegeben wurden.
Den Abschluss der Weihnachtsfeier bildete das Kaffeetrinken mit leckerem Stollen und Plätzchen, bevor sich so langsam alle Mitglieder und deren Begleiter glücklich wieder auf den Heimweg machten.
Claudia Karell

  

Bericht von der Busfahrt der KO Gera am 07.09.2017 nach Halle und Balgstädt

Am 07.09.2017 startete der Bus der Firma Piehler um 7.00 Uhr mit 39 Mitgliedern inklusive deren Begleitern, dem Busfahrer David und der Reisebegleiterin Barbara zur diesjährigen Busfahrt nach Halle und Balgstedt.
Unser erstes Ziel war die Stadt Halle, wo wir, aufgeteilt in zwei Gruppen, zu einer Führung durch das Halloren Schokoladenmuseum erwartet wurden. Es ist Deutschlands älteste Schokoladenfabrik, gegründet 1804.
Während des Rundgangs erfuhren wir unter anderem, wie der Kakao im 16.Jahrhundert von Mexiko nach Europa kam und das erst um 1850 die moderne Schokolade entsteht, wie wir sie heute kennen. Die Hallorenkugel selbst wurde 1952 erfunden. Höhepunkte der Führung waren das Pralineum mit Verkostung der bekannten „Katzenzunge“ und das Schokoladenzimmer mit vielen Details, wie der Flügel, der Schreibtisch mit dem ehemaligen Fabrikchef oder die Katze im Körbchen, bei deren Herstellung 1,5 Tonnen Schokolade verwendet wurden.
Nachdem wir nun viel Wissenswertes und Interessantes über die Herstellung der bekannten Halloren Schokoladenkugeln erfahren hatten, gab es zum Abschluss noch eine Kostprobe unterschiedlicher Produkte.
Nach der Verkostung konnten die süßen Leckereien aus dem Verkaufsshop auch mit nach Hause genommen werden.

Im Anschluss an die Werksführung unternahmen wir eine Stadtrundfahrt und einen kurzen Stadtrundgang durch die Händelstadt Halle mit den bis heute erhaltenen Fachwerkhäusern und Renaissancebauten auf dem Alten Markt. Ebenso sehenswert waren die im späten Mittelalter erbaute Moritzburg, der Dom, als einziger Großbau aus der Zeit der Frühgotik in Halle, in dessen Innerem Schätze des Barock zu finden sind, aber auch die Händel-Haus Halle im Geburtshaus des berühmten Barockkomponisten Georg Friedrich Händel. Darin ausgestellt sind etwa 1000 Handschriften und fast 700 Instrumente.
Im Technischen Halloren- und Salinenmuseum sieden die Halloren bis heute Salz. Dieses „Weiße Gold“ machte die Stadt Halle einst reich.
Nach dem Stadtrundgang kehrten wir zum Mittagessen im Restaurant „Im Krug zum Grünen Kranze“ ein.

Gut gestärkt fuhren wir auf der Straße der Romanik weiter durch Laucha, der bekannten Glockengießerstadt, und dem Weinanbaugebiet Saale / Unstrut nach Balgstädt. Dort erlebten wir eine Einführung in die Welt des Kaffes in der dort ansässigen Kaffeerösterei „Mones“, wobei im Film „Kaffeegeheimnis Vietnam“ auch die Kaffeekrise im Jahre 1977 erwähnt wurde und die daraus entstandene Zusammenarbeit mit den Vietnamesen. Außerdem erlebten wir eine Röstvorführung. Zum Abschluss gab es für jeden noch ein Kännchen Kaffee, wo sich jeder nach seinem Geschmack entweder einen milden oder einen eher kräftigen Kaffee zur selbstgebackenen Torte bestellen konnte.
Am frühen Abend traten wir dann die Heimreise an. Dabei fuhren wir durch Freyburg, wo die Sektkellerei „Rotkäppchen“ ihren Sitz hat.

Um 19.30 Uhr erreichten wir Gera mit vielen neuen Eindrücken und jeder Menge Schokoladenprodukte aus dem Hause Halloren.

Claudia Karell

Besuch bei Halloren in Halle Die viertürmige Marktkirche in Halle In der Kaffeerösterei Balgstädt_ In der gläsernen Rösterei

Anpfiff, Abstoß und Tor...
Stadionbesuch der KO Gera des BSVT e.V. am 09.08.2017

14 fußballinteressierte Mitglieder und ihre Begleiter der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. oder solche, die es vielleicht noch werden wollen, trafen sich am 09.08.2017 zu einem besonderen Ausflug.

Um kurz nach 9.00 Uhr fuhren wir mit dem Zug vom Hauptbahnhof Gera nach Leipzig Hauptbahnhof. Von dort aus waren es noch ein paar Minuten Fahrt mit der Straßenbahn und ein kleiner Fußmarsch, bis wir unser Ziel erreichten, das Stadion des Bundesligisten RB Leipzig, seit 01.Juli 2010 genannt Red Bull Arena.

Wir wurden an der Einfahrt, wo der eigene Mannschaftsbus und der der Gäste jeweils vor dem Spiel einfahren, zu einer 90-minütigen Stadionführung erwartet und betraten zuerst die Räumlichkeiten, wo sich sonst die Vertreter der Presse vor einem Spiel einfinden. Nach einer kurzen Einführung durch unsere Begleiterin Frau Claudia Barth, sahen wir zu Beginn einen kurzen Film im kleinen Kinosaal mit Spielausschnitten des RB Leipzig, vom Aufstieg Regionalliga bis zur 1. Bundesliga. Anschließend betraten wir den Pressekonferenzraum und ließen uns erklären, wo der Heimtrainer Ralph Hasenhüttel und der gegnerische Trainer, sowie die Pressevertreter bei der Konferenz sitzen. Danach schauten wir uns die Kabine der Gäste, die schlicht und einfachgehalten ist, und die der Heimmannschaft an, wo jeder der RB-Spieler seinen festen Platz hat. Wer wollte, setzte sich vor seinen Lieblingsspieler für ein Erinnerungsfoto. Neben den Sanitäranlagen gehören auch ein Eisbecken und ein Whirlpool, die von jedem Spieler nach einem Spiel zu nutzen sind. Da achten die Physiotherapeuten streng darauf.

Die sogenannte Mixt-Zone dient der Presse und den Trainern und Spielern zu Gesprächen, für kurze Konferenzen und Interviews, wie uns Frau Barth erklärte. Am Ende dieser Zone gelangen die Spieler durch den Tunnel auf das Spielfeld. Auch wir durften einmal durch den Spielertunnel ins Stadion treten und uns von der riesigen Größe des Stadions mit fast 43.000 Sitzplätzen beeindrucken zu lassen, bevor wir uns dann mit Frau Barth mit einem Fahrstuhl in die 6. Etage zu den VIP Logen bringen ließen. Wir besuchten die VIP Loge des RB Leipzig und die des Bierherstellers „Ur-Krostitzer“, wo die VIP´s während eines Spiels frisches Bier von der eigenen Zapfanlage in der Loge genießen können. Dies ist allerdings ein kostspieliges Vergnügen, da 1 Stuhl in einer VIP Loge etwa 10.000 Euro pro Saison kostet.

Von Frau Barth erfuhren wir zum Schluss der Führung noch, dass der Noch-Eigentümer des Stadions Michael Kölmel ist, der Verein RB Leipzig dieses aber zukünftig erwerben möchte und dass im Dezember 2016 bekannt wurde, dass ab 2018 das Stadion ausgebaut werden soll.

Abschließend ist noch interessant zu wissen, dass die Arena insgesamt mit 20 Plätzen für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet ist. Vor einem Spiel können Interessierte die Mannschaftsaufstellung in Brailleschrift erhalten und während eines Spiels empfangen Sie die Live -Kommentare über Kopfhörer. Außerdem stehen Hörgeschädigten 60 Plätze und 20 Plätze für Rollstuhlfahrer mit Begleitung zur Verfügung.

Im Anschluss an diesen einmaligen, sehr interessanten, Stadionbesuch, konnte wer wollte, noch etwas in Leipzig verweilen.

Die Heimreise gestaltete jeder für sich individuell

Claudia Karell

Ankunft auf dem Leipziger Bahnhof Blick über den heiligen Rasen aufs Westtor Eingang in die Umkleide der Roten Bullen Sky Lounge Ur Krostitzer

Automatische Haltestellenansagen

Am Dienstag, den 08.08.2017 um 9.30 Uhr trafen sich Vertreter des RVG Gera/Land und des Personen-und Reiseverkehr Greiz sowie Mitglieder der Kreisorganisation Gera des Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. zu einer Probefahrt von ca 1 Stunde von Gera nach Münchenbernsdorf und zurück.

Es wurde die automatische Haltestellenansage, die in den letzten Wochen schon erfolgreich getestet wurde, bestaunt und mit Begeisterung aufgenommen.

Ab 10.08.2017 wird dieses System in allen Bussen des RVG übernommen.

Der Vorstand der Kreisorganisation Gera bedankt sich im Namen der Mitglieder der KO Gera beim RVG Gera/Land und ÖPNV für Ihr Arrangement und freut sich über die gute Zusammenarbeit.

Simone Schmidt

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Pressetext als PDF-Datei

Bus vom RVG Erläuterung von Herrn Koudele vom RVG Probefahrt

Sommerfest der KO Gera des BSVT e.V. am 17.06.2017

Der Vorstand der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. lud am 17.06.2017 alle Mitglieder zum diesjährigen Sommerfest in das “Volkshaus” nach Gera-Zwötzen ein. Dieser Einladung folgten 57 Mitglieder inklusive ihrer Begleitung zum gemeinsamen Feiern.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Schiedek, stellte sich die neue sehende Helferin Frau Schmidt kurz vor. Anschließend gab Herr Tölke einen Überblick über aktuelle Vorhaben, Neuigkeiten und zukünftige Veranstaltungen der Kreisorganisation Gera. Ergänzend dazu verlas Frau Schmidt den Finanzbericht der Kreisorganisation Gera vom Jahr 2016.
Nach einem deftigen Mittagessen folgte das kulturelle Programm.
Zu Gast war diesmal der „Handwerkerchor“, der einzige Männerchor der Stadt Gera, der im nächsten Jahr bereits sein fünfundsechzigstes Jubiläum feiern kann. Dargeboten wurden unter anderem eine Zusammenstellung aus verschiedenen Volksliedern zum Mitsingen, aber auch klassische Werke aus Operetten. Die Gesangspause des Chores wurde für nette Gespräche genutzt und für das alljährliche Quiz, wo wieder Wissen und Glück gefragt waren.
Viele Mitglieder konnten die Fragen richtig beantworten und waren damit im Rennen, um einen der sechs tollen Preise zu gewinnen. Nach dem Rätseln wurden wir alle noch einmal vom „Handwerkerchor“ bestens unterhalten.
Zum diesjährigen Sommerfest ebenfalls eingeladen waren Mitarbeiter des Hilfsmittelzentrums in Dresden, die eine ganze Reihe Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen mitbrachten.
Und jeder der Mitglieder konnte die Gelegenheit nutzen, sich von den Mitarbeitern beraten zu lassen und das eine oder andere Hilfsmittel kaufen, um sich damit zukünftig den Alltag erleichtern zu lassen. Dieses Angebot wurde von vielen Mitgliedern sehr gut angenommen. Besonders sprechende Uhren, Abzeichen, Münzsortierer aber auch Schnapsausgießer oder das sprechende Blutdruckmessgerät waren sehr gefragt.
Zum Abschluss des gelungenen Sommerfestes gab es dann noch ein Kaffeetrinken mit selbstgebackenem Kuchen.
Claudia Karell
Herr Eberhard Toelke Chor des Handwerk Gera Landeshilfsmittelzentrum Dresden Landeshilfsmittelzentrum Dresden

Auffindestreifen vor dem Büro Markt 5/6 eingebaut!

Am Montag, 29.5.2017 wurde vor dem Büro der Kreisorganisation Gera des BSVT von der Firma Profilius ein Auffindestreifen von einer Breite von 0,60m über die ganze Breite des Durchgangs am Markt eingebaut.
Die KO Gera ist im März 2016 auf den Markt in ihr neues Büro eingezogen.
Viele unserer Mitglieder hatten immer ihre Probleme die Tür des Büros zu finden und so reifte die Idee von Matthias schiedek, vor dem Büro ein Auffindestreifen zu errichten.
Es wurde dann im Vorstand darüber gesprochen und der Verantwortliche für Umwelt und Verkehr, im Kreisvorstand Eberhard Tölke griff die Sache auf und setzte sich mit der Stadt Gera in Verbindung und die ersten Gespräche mit den Herren Bartels und Prüger vom Tiefbauamt kamen zustande.
Es wurden Angebote über die Bodenindikatoren eingeholt und sich für die Firma Profilius entschieden.
Die Stadt Gera gab dann grünes Licht und nun musste der Vorstand nur noch einen Beschluss fassen und über die Finanzierung einen Plan erstellen.
Die Platten wurden dann durch einen Eigenanteil der KO Gera und durch einige Sponsoren finanziert.
Jetzt können alle blinden Menschen in Gera und Umgebung das barrierefreie Büro der KO Gera problemlos auffinden.
Matthias Schiedek

Bericht von der 2 Tages-Busfahrt vom 17.05. bis 18.05.2017 nach Passau mit Donauschifffahrt und Bayrischer Wald

Am 17.05.2017 startete der Bus der Firma Piehler um 6.15 Uhr mit 40 Mitgliedern aus den Kreisorganisationen Gera, Greiz und Saale-Orla-Kreis inklusive deren Begleitern am Busbahnhof in Gera zur diesjährigen 2 Tages-Busfahrt nach Passau und in den Bayrischen Wald. Die Fahrt führte uns über Krölpa und Schleiz über vier Autobahnen in Richtung Süddeutschland, vorbei an Hof, Thiersheim, Wunsiedel und den Tirschenreuther Fischhofteichen.
Nach einer Frühstückspause an der Autobahnraststätte „Waldnaabtal West“, ging es weiter Richtung Passau, vorbei an Windischeschenbach mit dem Bohrturm für geologische Untersuchungen, an Regensburg, dem Wohnsitz der Fürstenfamilie Thurn und Taxis, bis zum Rasthof „Bayrischer Wald“, wo wir unsere Mittagspause am Bus einnahmen.
Nach dem Imbiss erwartete uns der erste Höhepunkt des Tages – die eineinhalb stündige Stadtführung durch Passau.
Während der Führung durch die Passauer Altstadt erfuhren wir viel Wissenswertes über die Stadtgeschichte. Passau wurde bereits 1217 zu einem Fürstbistum. Heute ist Passau eine bayrische Universitätsstadt mit etwa 50.000 Einwohnern, die an der Grenze zu Österreich am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz liegt. Daher gilt Passau auch als „Dreiflüssestadt“. Der interessante Rundgang durch die Altstadt, die auf einer schmalen Halbinsel am Zusammenfluss von Donau und Inn liegt, führte uns durch schmale Gassen, die teilweise in steilen Treppen zum Flussufer hin abfallen. So gilt Passau mit seinem südländischen Flair auch als das „Venedig“ Bayerns.
Wer wollte, der konnte anschließend noch ein wenig durch die Altstadt schlendern oder sich bei einer kalten Köstlichkeit in einem der zahlreichen Cafe´s stärken, bevor wir um 15.15 Uhr zu einer zweistündigen Donaurundfahrt auf dem „Kristallschiff“ von Passau über Kaasten in Österreich, Oberzell und wieder zurück starteten.
Das Eingangsdeck (der Kronsaal) verfügt über 208 Plätze, auf dem Mitteldeck (der Galerie) finden 108 Personen Platz und im Schlossgarten (dem Freideck) können etwa 350 Menschen Platz nehmen. Das Schiff ist 78,5 Meter lang und 11 Meter breit und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 25 km/h. Auf dem Schiff, das aufgrund seiner Verzierungen mit Swarowskikristallen, als „schwimmender Kristallpalast“ gilt, befindet sich auch ein Bordshop, bei dem einige Mitreisende noch zollfrei Schmuck, Parfüm oder Tabakwaren einkauften.
An Bord wurde uns Kaffee und Kuchen serviert. Anschließend suchten sich viele von uns bei diesem herrlichen Sonnenschein einen Platz auf dem Oberdeck.
Nach dieser beeindruckenden Schiffsfahrt ging es mit dem Bus zum Einchecken in das „IBB Hotel Passau Süd“, wo uns um 19.00 Uhr ein dreigängiges Abendessen serviert wurde.
Den Ausklang des Tages gestaltete jeder ganz individuell für sich selbst, einige taten dies bei kühlen Getränken in geselliger Runde auf der Terrasse, andere unternahmen noch einen kleinen Abendspaziergang oder suchten die Ruhe nach dem ereignisreichen Tag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück vom großen Buffet, waren alle gut gestärkt für die heutige Fahrt durch den Bayrischen Wald.
Der erste Höhepunkt war der Besuch des Penninger Schnaps Museums „Gläserne Destille“ in Böbrach bei Bodenmais.
Nach einer Erklärung über die Herstellung von Schnaps und Essig aus Bärwurz und Blutwurz und einem kurzen Film zur Geschichte der Firma Penninger, konnten anschließend mehrere Schnäpse, sowie Essig und Salami mit Bärwurz probiert und natürlich käuflich erworben werden.
Abgerundet wurde die Besichtigung noch durch ein Mittagessen im „Brauerei – Gasthof Eck“.
Mit vielen kulinarischen Eindrücken steuerte der Bus das nächste Ziel an. Es ging weiter durch Gebiete des Nationalparks Bayrischer Wald, vorbei an Bayrisch Eisenstein mit Blick auf den Großen Arber, bis nach Waldsassen. Dort stiegen wir um 14.30 Uhr in die Tschu-Tschu-Bahn „Petersklause – Express“, mit der wir zur berühmten Stiftsbasilika fuhren. Nach der Besichtigung der Basilika tuckerte die Bimmelbahn noch durch Mitterteich, zur Kappel und durch Konnersreuth bis auf den Großbüchelberg, wo wir am späten Nachmittag in der „Petersklause“ noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen serviert bekamen.
Um 17.30 Uhr traten wir mit den vielen unterschiedlichen Eindrücken jedes Einzelnen die Heimreise an und erreichten gegen 19.45 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt der Reise, den Busbahnhof in Gera.
Claudia Karell

Fahrt mit dem Kristallschiff auf der Donau Verkostung im Schnapsmuseum „Gläserne Destille“ Fahrt mit der Bimmelbahn in Waldsassen

Bildschirmlesegerät

seit Freitag (3. März) steht den Mitgliedern der Kreisorganisation Gera des BSVT im Büro am Markt ein Bildschirmlesegerät zur Verfügung. Stefan Greschuchna von der Firma BETA-Hilfen für Sehgeschädigte GmbH aus Erfurt lieferte das Gerät. Das TOPAZ Bildschirmlesegerät ist ein Standard-Bildschirmlesegerät und ist typisch für die bei Kassenversorgung eingesetzten Geräte. Sie sind als leistungsfähige Alltagshilfe vorgesehen. Durch die vielfache Vergrößerung von beliebigen Vorlagen ermöglichen sie leichter als je zuvor das Lesen und Betrachten von Dokumenten, Zeitungen, Telefonbüchern, von Hinweisen auf Produktverpackungen und vielen anderen visuellen Erzeugnissen. Individuelle Einstellmöglichkeiten ermöglichen eine sehr feine Abstimmung auf das Individuelle Sehvermögen. Verschiedenfarbige, große Bedientasten mit Symbolen ermöglichen eine komfortable Bedienung der zahlreichen Funktionen wie Farbmodus, Helligkeit, Focus und Positionsanzeiger. Das präzise Erkennen von Texten und Bildern realisiert eine Farbkamera mit einem 18fach optischen Zoom, die je nach angeschlossener Monitorgröße eine bis zu 82fache Vergrößerung garantiert. Auf diesem Weg möchte sich Matthias Schiedek im Namen des Vorstandes der KO Gera bei der BETA-Hilfen für Sehgeschädigte GmbH für die Unterstützung und für die Leihgabe des Bildschirmlesegerätes recht herzlich bedanken.

Bildschirmlesegerät Astrid Malpricht, Matthias Schiedek, Stefan Greschuchna

Das neue Vorlesesystem ist da!

Am Dienstag, den 31. Januar lieferte Herr Stefan Grischuchna von der Firma BETA- Hilfen für Sehgeschädigte GmbH aus Erfurt der Kreisorganisation Gera des BSVT ein Vorlesesystem.
Es handelt sich hierbei, um ein geschlossenes Vorlesesystem mit besonders schneller Texterkennung.
Die Texterfassung erfolgt über eine 5 Megapixel-Kamera mit Weitwinkellinse und gibt komplette DIN A4-Seiten wieder. Das System arbeitet geräuschlos und ist durch seine kompakte Größe besonders gut transportabel.
Über wenige, gut fühlbare Bedienelemente ist das System ganz einfach steuerbar.
Das Vorlesesystem macht es nun möglich, das der Kreisvorstand seine bürotechnischen Arbeiten, wie z.B. Post oder Antragsformulare, allein bearbeiten kann, da wir immer noch keine neue sehende Assistenz im Büro haben, sagt Matthias Schiedek Vorsitzender der KO Gera.
Weiterhin können wir das Vorlesesystem gut für eine Beratung nutzen und es unseren Mitgliedern vorstellen bzw. können sie es allein auch einmal testen.
Auf diesem Weg möchte sich Matthias Schiedek im Namen des Vorstandes der KO Gera bei der Bert- Mettmann- Stiftung, für die Finanzierung recht herzlich bedanken.
Matthias Schiedek, Vorsitzender der KO Gera des BSVT und Stefan Grischuchna Firma BETA- Hilfen für Sehgeschädigte GmbH Erfurt

Einkaufsfuchs seit dem 10.01.2017 auch in der Kreisorganisation Gera, zum Testen eingetroffen!

Der EinkaufsFuchs: Einkaufshelfer, Ordnungshelfer, Schutz vor Verwechslung
Der kleine pfiffige Alltagshelfer erkennt Informationen auf Strichcodes. Er liest diese mit klarer Stimme vor und ermöglicht damit eindeutige Zuordnung. Die interne Datenbank verfügt bereits über Informationen zu vielen Millionen Handelsgütern. Zudem kann man die Datenbank spielend leicht selbst erweitern und den ganz individuellen Bedürfnissen anpassen. So sichert der EinkaufsFuchs bereits vielen Blinden und Sehgeschädigten in ganz Deutschland ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit. Der EinkaufsFuchs ist im Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen gelistet.
Wer den Fuchs einmal testen möchte, kann gern zu den Sprechzeiten in unsere Beratungsstelle am Markt kommen.
Auf diesem Weg möchte sich Matthias Schiedek Vorsitzender der KO Gera im Namen des Vorstandes bei der Firma Synphon für die Leihgabe recht herzlich bedanken.
www.synphon.de

Foto vom EinkaufsFuchs Foto vom EinkaufsFuchs

Ein Abend der besonderen Begegnung am 28.01.2017 in der KO Gera des BSVT e.V.

In Zusammenarbeit mit dem Theater Altenburg/Gera veranstaltete die KO Gera des BSVT e.V. einen Abend der ganz besonderen Begegnung. Zu Gast in den Geschäftsräumen am Markt 5/6 waren Frau Barbara Altenkirch, die Marketingchefin des Theaters Altenburg/Gera, und der Schauspieler Ulrich Milde.
Die 15 Anwesenden – Mitglieder der KO Gera des BSVT e.V. und deren Begleitung sowie Gäste - wurden zuerst mit einem Glas Sekt begrüßt und nach den einführenden Worten von Frau Altenkirch und dem Kreisvorsitzenden Herrn Schiedek, begann pünktlich um 19.30 Uhr die mit Spannung erwartete Lesung. Ulrich Milde brachte eines seiner Lieblingsbücher zu Gehör.
Das Werk: „Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen! Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“, was er uns näher brachte, stammte aus der Feder von Shahak Shapira. Es ist ein saukomisches, todernstes Buch über Deutsche, Juden, Muslime und einen Nazi mit Wolfgang-Petry-Frisur“. Ulrich Milde erzählte die Geschichte von Shahak Shapira, über dessen lustige, aber dennoch schaurige Jugend als Jude, die er in Sachsen-Anhalt verlebte und über die Geschichte seiner Familie. Im Buch schildert Shahak Shapira die Vergangenheit seiner Familie und die heutige, seine, Weltanschauung. In seiner Lebensgeschichte, erzählt zwischen Satire und Ernsthaftigkeit, setzt er sich bewusst mit Vorurteilen gegenüber anderen Religionen auseinander, um diese nicht zu bestätigen.
Diese Lesung war sehr ergreifend und Ulrich Milde gelang es, die im Buch enthaltene Botschaft, dass alle Menschen miteinander friedlich leben könn(t)en, wenn sie es denn nur woll(t)en, allen Anwesenden sehr gut zu Gehör zu bringen. Und am Ende entscheidet doch jeder Mensch für sich allein, welche Rolle er in der Gesellschaft einnimmt, das heißt wie er mit anderen zusammenleben möchte und ob er ein „Rassist“ sein möchte oder nicht.
Nach der Lesung gab es noch einen kleinen Imbiss, bei dem sich die Anwesenden über das Gehörte austauschten. Und am Ende stand für alle fest, dass dies wieder ein gelungener Abend war.
Claudia Karell

Buchlesung im KO-Büro, Ullrich Milde liest Buchlesung im KO-Büro, Frau Altenkirch und Matthias Schiedek

Advent, Advent...
Weihnachtsfeier der KO Gera am 03.12.2016

Auch in diesem Jahr gelang es den 3 Vorstandsmitgliedern der KO Gera, zusammen mit fleißigen Helfern und Sponsoren, am 03.12.2016 eine Weihnachtsfeier im „Lusano“ für ihre Mitglieder zu organisieren. Es machten sich knapp 60 Mitglieder und ihre Begleiter bei schönstem Sonnenschein, aber knackiger Kälte, auf den Weg, um ein paar kurzweilige, gesellige Stunden miteinander zu verbringen.
Nach der Begrüßung und Bekanntgabe des Tagesablaufs durch den Vorsitzenden Herrn Matthias Schiedek, verlas Frau Claudia Karell den Tätigkeitsbericht des Jahres 2016. Im Anschluss daran bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende, Herr Eberhard Tölke, bei den Spendern in diesem Jahr, verwies noch einmal auf den Begleitdienst der „Mobillotsen“ und auf das, in H35 zur Verfügung stehende, Lesegerät. Ebenso erwähnte Herr Tölke die umfangreiche Hörbibliothek der KO Gera, bevor er abschließend noch einen Überblick über die geplanten Verbandsaktivitäten und Veranstaltungen für 2017 gab.
Daran anschließend erfolgten durch den Kreisvorstand die Übergabe der Urkunden für langjährige Mitgliedschaft an die entsprechenden Mitglieder der KO Gera und der Hinweis auf die Ehrung von Frau Weiser für ihre langjährige, verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeit im Rathaus durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Gera, anlässlich des „Tages des Ehrenamtes“.
Nach dem sich anschließenden Mittagessen, trat die Gruppe „De Hamitleut“ aus dem Erzgebirge auf. Sie sorgten mit verschiedenen altbekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern, Gedichten und Geschichten aus dem Erzgebirge für weihnachtliche Stimmung.
Natürlich durfte auch die Tombola mit den vielen schönen Gewinnen nicht fehlen und es blieb auch noch Zeit für das ein oder andere Gespräch, bevor das Kaffeetrinken mit leckerem Stollen und Plätzchen serviert wurde.
Zum Abschluss wurden noch die Gewinne der Tombola verteilt, bevor sich
so langsam alle Mitglieder und deren Begleiter glücklich wieder auf den Heimweg machten.
Claudia Karell
Ehrung Regina Hahnemann Musikanten/ Kulturprogramm Mitglieder in Weihnachtsstimmung

Weihnachtsgrüße an die Mitglieder,

Liebe Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten Verbandes der Kreisorganisation Gera,
ich wünsche Ihnen und ihren Angehörigen, eine schöne Vorweihnachtszeit!
Weihnachtsglocken!

Winter ist es-
leise läuten Weihnachtsglocken wieder,
Sterne stehen am Himmelszelt
Und es klingen frohe Lieder
Alle Herzen werden weit!
Oh, du schöne Weihnachtszeit!

Ich möchte ihnen, stellvertretend für den Vorstand der Kreisorganisation Gera, eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit im Kreise ihrer Familie wünschen.

Ich möchte diesen Anlass nutzen und mich für das entgegengebrachte Vertrauen bei ihnen recht herzlich bedanken.

Auf diesem Weg möchte ich mich auch bei meinen zwei Vorstandsmitgliedern Frau Malpricht und Herrn Tölke und deren Partner recht herzlich für die geleistete Arbeit im letzten Jahr, bedanken.

Möge das Jahr 2017, hier im Blinden- und Sehbehindertenverband wieder sovielfältig, erlebnisreich und vertrauensvoll verlaufen, wie 2016.

Auch im Jahr 2017 wird der Kreisvorstand sein Bestes geben und ihnen stets mit Rat und Tat bei Ihren Anliegen zur Seite stehen.

Ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest so wie ein glückliches und gesundes neues Jahr

Wünscht ihnen und ihren Angehörigen Matthias Schiedek und der Vorstand der Kreisorganisation Gera des BSVT

Vorstand der Kreisorganisation (KO) Gera des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. gratuliert Ehrenvorsitzenden Richard Hahnemann

Am Mittwoch den 19. Oktober gratulierte Matthias Schiedek Vorsitzender der KO Gera, im Namen des Kreisvorstandes Richard Hahnemann zu seinem 80. Geburtstag.
Richard Hahnemann war von 1957 - 1990 Mitglied im Blinden und Sehschwachen Verband der DDR und er war auch bei den Vorbereitungsgesprächen zur Umstrukturierung und Gründung, des Blinden- und Sehbehinderten Verbandes Thüringen im Jahr 1990 mit dabei.
Bis 2009 war er im Kreisvorstand der KO Gera tätig und auch nach seinem Ausscheiden steht er dem Verband immer mit Rat und Tat zur Seite, sagt Schiedek.
Auf diesem Weg möchten sich die Mitglieder der Kreisorganisation bei Richard Hahnemann recht herzlich für sein Engagement in der blinden Selbsthilfe bedanken und wünschen ihm noch viel schöne Jahre mit seiner Frau. Glückwünsche zum 80. Geburtstag von Richard Hahnemann

Hörbuchliste erscheint mit auf der Gera-Echo-CD

Seit einigen Jahren können die Mitglieder der KO Gera des BSVT im Büro spannende Hörbücher ausleihen. Die Information darüber, was den eigentlich an Hörbüchern vorliegt, soll nun alle Mitglieder erreichen. Deshalb erscheint die Liste der verfügbaren Literatur ab Gera Echo 6-2016 gemeinsam mit dem Echo und wird ständig auf den neuesten Stand gebracht. Die Bücherliste wurde aufgelesen von Sarah Braune, die ja schon auf dem zuletzt erschienenen Gera-Echo zu hören war. Sie und zwei Mitschüler aus dem Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 waren zum Schüler Freiwilligentag im Büro der Kreisorganisation und hatten Beiträge für das Echo aufgelesen, die auch auf der kommenden Hörzeitschrift zu hören sind. Michael Malpricht
Sarah Braune liest Hörbuchliste

Vorstand der Kreisorganisation Gera des BSVT zur Klausur

Vom 7. bis zum 9. Oktober trafen sich die Vorstandsmitglieder der Kreisorganisation Gera des BSVT zu einer Klausur in der Aura-Pension in Georgenthal. Das Haus „Grünes Herz“ im Tal der Apfelstädt war der richtige Ort, um über Verbandsthemen zu beraten, die in den normalen Vorstandsitzungen nicht so intensiv behandelt werden konnten. Einer der Schwerpunkte war die Tagesordnung der Landesausschusssitzung Ende Oktober in Weimar. Weitere Punkte waren unter anderen der Einsatz der Mobillotsen, die zentrale Beratungsstelle des BSVT in Gera, Büroorganisation der KO und das Gera Echo. Um die Köpfe wieder frei zu bekommen, entspannten sich Vorstandsmitglieder und ihre Begleitung bei einer Wanderung zur Waldgaststätte „Scherers Hütte“ bei Ohrdruf. Fazit vom Chef der Kreisorganisation Matthias Schiedek: „Die Beratungen waren ergebnisreich, auch wenn nicht alle Themen geschafft wurden. Ideen für eine interessante Verbandsarbeit wurden diskutiert. An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand herzlich für die Förderung der Tagung bei der „IKK Klassik.“ Michael Malpricht
von links: Vorstandschef Matthias Schiedek, Eberhard Toelke und Astrid Malpricht Die AuraPension Grünes Herz Dampfender Herbstwald im Sonnenschein An Scherers Hütte

Der Vorstand der KO Gera hat eine eigene E-Mailadresse für unser „Gera- Echo“ eingerichtet.
Gera-echo@bsvt-gera.de
Wenn sie Anregungen, Beiträge, die Auflösung des Rätsels oder Hinweise haben, schicken sie sie bitte an die neue Adresse des Teams des „Gera Echo“!

Bericht von der Busfahrt der KO Gera am 07.09.2016 nach Moritzburg

Am 07.09.2016 startete der Bus der Firma Piehler um 8.00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein mit 41 Mitgliedern inklusive deren Begleitern, dem Busfahrer Klaus und der Reisebegleiterin Annett zur diesjährigen Busfahrt.
Nach einer kurzen Frühstückspause an der Autobahnraststätte “Dresdner Tor” ging es direkt weiter zu unserem ersten Ziel, der Moritzburg.
Nach einer kurzen Wanderung vom Busparkplatz erreichten wir die Burg. Von 10.30 bis 11.45 Uhr wurden wir, aufgeteilt in zwei Gruppen, von Gästeführern durch die Ausstellung im Schloss geführt. Dabei erfuhren wir viel Wissenswertes und Interessantes über das Leben von August dem Starken und seiner Mätressen, wobei die Gräfin Cosel die wohl bekannteste war.
Auch die Dreharbeiten zum Film „ 3 Hasselnüsse für Aschenbrödl“ blieben nicht unerwähnt und die Sammlung mehrerer Hirschgeweihe, darunter auch sogenannte 50 Ender, wurde uns anschaulich erklärt. Es wurde auch die Sammlung des Silbergeschirres von August dem Starken gezeigt und das berühmte Federbett, das mit mehreren tausend Federn verziert ist. In diesem Bett hat aber nie ein Mensch geschlafen.
Im Anschluss an die Schlossführung schlenderten wir ein paar hundert Meter zum Gasthof an der Moritzburg, wo wir uns erst einmal bei Schnitzel, Sauerbraten, Sülze oder Wildgulasch gestärkt haben.
Wer wollte, bummelte danach noch ein wenig durch die Souvenirläden an der Moritzburg, bevor um 14.00 Uhr der nächste Höhepunkt auf uns wartete. Wir unternahmen eine 1 stündige Kremserfahrt rund um das Moritzburger Schloss. Dabei fuhren wir mit der Kutsche vorbei am Wildgehege, am Haus des Leuchtturmwärters, am Leuchtturm, am Gasthaus „Fasanenschlösschen“ sowie am Schloss, bevor unsere Fahrt vor einem Gasthaus endete. Dort wurden wir zu Kaffee und Kuchen erwartet. Wer wollte, aß dort noch ein leckeres Eis, bevor wir gegen 16.00 Uhr mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antraten.
Nach einem kurzen Stopp an der Autobahnraststätte „Auerswalder Blick“ erreichten wir Gera wieder um 18.00 Uhr.
Claudia Karell
Auf dem Weg zur Schlossbesichtigung Schloss Moritzburg Busfahrt nach Moritzburg Einsteigen zur Kutschfahrt Hier gab es Kaffee und Kuchen

Freiwilligentag in der KO Gera

Am 02.06.2016 waren Schüler des Goethegymnasiums Gast im Büro der Kreisorganisation Gera des Thüringer Blinden- und Sehbehindertenverbandes am Geraer Markt 5. Sarah Braune, Lukas Liepach und Tom Blankenburg unterstützten die Macher des Gera-Echo bei der Produktion des Hörmagazins. Sie lasen verschiedene Beiträge der „Ostthüringer Zeitung“, Informationen zu Rechtsfragen und einige Geschichten und Gedichte für die Adventsausgabe ein. Damit die Kondition beim Vorlesen erhalten blieb, gab’s zum Mittag knusprige Pizza.
Michael Malpricht
Schüler des Goethe-Gymnisiums unterstützen die Macher des Gera-Echo

Sommerfest

Zum diesjährigen Sommerfest der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. trafen sich über 50 Mitglieder der KO Gera mit ihren Begleitpersonen in der Gaststätte „Lusano“. Bei schönstem Sommerwetter vom Vorsitzenden Herrn Schiedek, sowie Frau Malpricht herzlich empfangen.
Nach einer kurzen Begrüßungsrede durch Herrn Schiedek und einen ausführlichem Bericht über Neuigkeiten im Verband, vorgetragen vom stellvertretenden Vorsitzenden Herrn Tölke, sowie dem Finanzbericht 2015 von Frau Andrea Ober, den Frau Claudia Karell vorgelesen hat, gab es ein leckeres Mittagessen mit Rostbratwurst, Rostbrätl und Kartoffelsalat.
Im Anschluss konnten sich alle an den Liedern des Duos Sven und Jenny erfreuen. Beide trafen den Geschmack der meisten Anwesenden. Einige unserer Mitglieder fanden sich in schönen Erinnerungen an ihre Jugend wieder.
Ein weiterer Höhepunkt war das jährliche Quizspiel, wie immer vorzüglich vorbereitet durch Frau Malpricht. Durch Fortunas Glück wurden drei Familien zu den Gewinnern in diesem Jahr. Insgesamt hatten über 15 Mitglieder alle fragen richtig beantwortet.
Bei Kaffee und Kuchen klang der gemütliche Nachmittag dann aus. Wir bedanken uns beim fleißigen Team des „Lusano“, sowie allen, die uns durch Spenden oder helfende Hände dabei geholfen haben, und freuen uns schon auf das nächste Mal.
Thomas Reber
Herr Schiedek bei seiner Ansprache Herr Tölke bei seinem Bericht Sven & Jenny bei ihrem Vortrag Unsere Mitglieder beim Sommerfest 2016

„Begegnung auf Augenhöhe“

Am 09.Juni 2016 fand im Rathaussaal der Stadt Gera eine außergewöhnliche und bemerkenswerte Veranstaltung statt. Eingeladen dazu hatte die Initiative „Handycap“ der Stadt Gera in Kooperation mit dem Sozialverband VDK Hessen/ Thüringen. Beteiligt waren auch die Ländliche Erwachsenenbildung Thüringen e.V, der Computerclub Gera, die Kreisorganisation des BSVT Gera, sowie die Selbsthilfegruppen Polio und Gehbehinderung, Hörbehinderte und Autismus, das Sanitätshaus Medtec home care GmbH und die Behindertenbeauftragte der Stadt Gera.
Herr Tölke, stellvertretender Vorsitzender der KO Gera, der die Veranstaltung zum großen Teil moderierte, begrüßte als Gäste unter anderem die Sozialdezernentin der Stadt Gera Frau Schöneich, vor allem aber etliche Mitarbeiter der Stadtverwaltung Gera, für die dieses Treffen organisiert wurde. Sie besonders sollten für die Belange von behinderten Menschen unserer Heimatstadt sensibilisiert werden. Viele von uns wissen ja, dass dies dringend notwendig ist. Zu viele Hürden bauen sich Menschen mit Handicap im Umgang mit den Ämtern der Stadt auf, ehe man dort seine Anliegen vorbringen kann. Ob das bauliche Hürden sind oder aber technische, ob es das Unverständnis mancher städtischer Mitarbeiter gegenüber den besonderen Anforderungen des Alltags an Behinderte ist oder gar Ignoranz. Bei diesem Treffen sollten Vorurteile abgebaut werden und sich die beiden Seiten auch annähern und besser verstehen. Denn manchmal sind auch die Wünsche der Betroffenen nicht alle gleich in die Tat umzusetzen.
Die Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt, um sie mit verschiedenen Behinderungen vertraut zu machen. So wurden einige mit Ohrstöpseln ausgestattet, die eine Taubheit nachstellten, manche mit Brillen, die eine starke Sehbehinderung simulierten, andere wieder mit Gehhilfen und Rollstuhl. Sie wurden aufgefordert, mit diesen Beeinträchtigungen den Weg vom Rathaus zum Johannisplatz und zurück unfallfrei zu bewältigen. Dort stand ein Infobus des Sozialverbandes VDK, der ihnen weitere Informationen zur Barrierefreiheit in den Städten lieferte.
Anschließend wurde bei der Auswertung dieses Trainings z.B. festgestellt, wie unpassend und gefährlich das Kopfsteinpflaster auf dem Gerschen Markt für alle ist, welche Mühe allein das Treppensteigen mit einer Sehbehinderung ist, und auch dass man Fahrzeuge heutzutage nicht mehr wahrnimmt, ist die Hörfähigkeit auch nur ansatzweise eingeschränkt.
Im Laufe der Veranstaltung wurde auch ein Film des Computerclubs Gera gezeigt, der den Weg verschiedenartig behinderter Menschen von sich zuhause hin zum Sozialamt in der Gagarinstraße aufzeigte. Auch hier war deutlich wahrzunehmen, wie sich manche Mitarbeiter der Stadt kaum in die Einschränkungen Betroffener hinein versetzen konnten.
Das Fazit des Tages kann deshalb nur lauten: Weiter so und das Ganze viel häufiger! Damit noch mehr Menschen ohne Behinderung lernen, Menschen mit Handicap verständnisvoller zu begegnen.
Thomas Reber
Frau Malpricht berät MA der Stadtverwaltung Frau Schöneich zu Gast beim Handicap-Tag Herr Tölke als Moderator beim Handicap-Tag Herr Tölke als Moderator

2 Tages-Busfahrt vom 18.05 bis 19.05.2016 nach München
mit Besuch der Allianz Arena

Am 18. und 19. Mai 2016 fuhren Mitglieder unseres Verbandes mit dem Bus nach München und Kehlheim. Wir besichtigten dabei die Allianzarena, die Innenstadt von München, sowie das Kloster Weltenburg bei Kehlheim. Auch eine Rundfahrt auf der Donau war dabei. Ausführliche Beschreibungen finden Sie im Bericht als PDF-Datei.
Busfahrt München, Foyer Allianzarena Herr Schiedek mit dem Piehlerbus vor der Allianzarena Schiff auf der Donau
 

Besuch der Firma Synphon bei uns im Büro am Markt


am 11.05.2016 war Frau Wittekindt aus Heidelberg zu Besuch in unserem Büro und stellte allen Interessierten ein wunderbares neues Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte vor. Es heißt „Einkaufsfuchs“ und dient vor allem beim Einkaufen als gute Hilfe, um Strichcodes an der Ware entziffern zu können.
Es funktioniert wie die Scanner an der Supermarktkasse. Nur ist er nicht fest installiert, sondern ist in einem kleinen und leichten, tragbaren Gerät untergebracht. Mit diesem liest man an der Ware den angebrachten Strichcode, und sofort liest einem das Gerät vor, was man in der Hand hält. Die Größe, Gewicht und Eigenschaften der Ware. Teilweise sogar den Preis. Da der aber überall schwankt, ist das nur eine Ausnahme.
Man kann sich auch aufklebbare Etiketten dazu liefern lassen, um sich den eigenen Haushalt zu organisieren. Hefter und Ablageordner erhalten je ein eigenes Etikett und dazu sprechen Sie selbst den erforderlichen Text auf. Selbstgemachte Marmelade zum Beispiel, sortiert nach Obst-Sorte und Herstellungsdatum kann so leicht wieder erkannt werden.
Die hier anwesenden Mitglieder waren alle begeistert von diesem Gerät.
Es ist ein anerkanntes Hilfsmittel, und wird gegebenenfalls von der Krankenkasse übernommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Firma Synphon.
Die Kontaktdaten der Firma Synphon lauten:
Im Steinig 6, Postleitzahl 76703 Kraichtal
Telefon: 07250/ 929555
Emailadresse: synphon@t-online.de
Internetadresse: synphon.de

Mit Herrn Schiedek war auch noch Reporter Florian Farken des MDR-Regionalstudios Gera zu einem Testkauf in den Gera-Arcaden unterwegs, um das Gerät gleich einmal einem Alltagstest zu unterziehen. Diesen Report werden aufmerksame Hörer des MDR sicher gehört haben.
Thomas Reber
v.l. Frau Wittekindt (Firma Synphon), Herr Farken (MDR), Frau Sczilinski, Herr Hofmeister, Herr Sczilinski (Rückenansicht), Herr Albrecht, Frau Gerhardt, Herr Schiedek Herr Florian Farken (MDR)  unterhält sich mit Frau Sczilinski Frau Wittekindt erklärt Herrn Sczilinski den Einkaufsfuchs v.l. Herr Hofmeister, Herr Schiedek, Herr Sczilinski und Herr Albrecht unterhalten sich angeregt über das neue Hilfsmittel

Büroeröffnung vom 16.03.2016

Heute gab es Anlass zum Jubeln: Unser Büro ist unter Teilnahme zahlreicher Gäste feierlich eröffnet.
Wir wurden nicht enttäuscht! Fast alle geladenen Gäste gaben uns die Ehre.
Geschäftspartner der Firmen ComSysKa, Beta-Hilfen, Bürozentrum Gera, Blumenlädchen am Markt, Foto Brühl, Vertreter des Landesvorstandes des BSVT e.V., wie Frau Aepfler (kom. Landesvorsitzende) und Herr Bonhardt, außerdem Vertreter der Kreisorganisationen Greiz/Altenburg und SOK , der Schriftsteller Herr Thiers, Frau Neuling von der OTEGAU, Rechtsanwalt Auer und Rechtsanwalt Herr Allgäuer und Frau Haushold Fraktion die Linke, sowie Frau Altenkirch vom Theater Gera, Herr Dr. med. Schlund, die Vertreter des Höhlervereins Gera und viele andere konnten sich von der Gestaltung des neuen barrierefreien und zentral gelegenen Büros überzeugen.
Mit den nun erreichten Erfolgen sind wir in der Lage, unsere Aufgaben der Kreisorganisation in einer freundlichen, hellen und doch kontrastreichen Umgebung zu erfüllen. Bietet das Büro jetzt bessere Möglichkeiten und für Besucher einen leichteren Zugang.
Ein toller Erfolg! Der Fleiß, die Organisation, die Arbeit und das Engagement des Vorstandes der KO Gera, als auch der vielen Helfer wurden durch die Gäste gewürdigt und gefeiert.
Es galt mit dieser Feier, denen etwas zurückzugeben, die dies alles möglich gemacht haben: den Sponsoren, Geschäftspartnern und nicht zuletzt allen Helfern. Mit Freude durften die Vorstandsmitglieder zahlreiche Blumengeschenke, Geld- und auch Sachspenden entgegen nehmen.
Ihnen allen gebührt ein großes Dankeschön.
Großer Dank auch für das Catering der Gaststätte „Klimperkasten“.
Axinja Eismann
Barbara Altenkirch, Matthias Schiedek Frau Neuling, Matthias Schiedek Hans Thiers, Frau Hausold Matthias Schiedek, Silke Aepfler

Sascha Gibson, Tanja Herbst und Matthias Schiedek Small Talk Michael Kahnt und Matthias Schiedek

gedacht-geplant-getan-vollbracht

Wir sind am 01.03.2016 umgezogen!
Der Kreisvorstand Gera des BSVT e.V. freut sich sehr Ihnen/Euch die Adresse des neuen barrierefreien und zentral gelegenen Büros der Kreisorganisation Gera endlich mitteilen zu können.
Die neue Adresse lautet: Markt 5/6, 07545 Gera (Durchgang zum Standesamt)
Die neue Telefonnummer ist (Änderung bitte beachten): 0365 / 22 65 35 31
Die E-Mailadressen der KO Gera bsvt.gera@t-online.de bzw. vorstand@bsvt-gera.de sind geblieben.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie/Ihr uns auch in diesem neuen Zuhause die Treue halten und hin und wieder mal reinschauen würden.
Astrid Malbricht im Umzugswagen Matthias Schiedek beim Schrankabbau Frau Eismann im neuen Büro

Matthias Schiedek
Vorsitzender der KO Gera

Neujahrsrede an die Mitglieder,

(Neujahrsrede als MP3-Datei)
Liebe Mitglieder des Blinden- und Sehbehinderten Verbandes der Kreisorganisation Gera,
ich wünsche Ihnen ein herzliches Willkommen in diesem neuen Jahr.
Ich freue mich, stellvertretend für den Vorstand der Kreisorganisation Gera, Sie gesund und vital im Neuen Jahr begrüßen zu können.
Ich möchte diesen Moment zum Anlass nehmen und Ihnen folgendes mit auf den Weg in das Jahr 2016 geben:
Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer glücklich sind, dass Sie Ihre Träume leben und die Hoffnung ewig bleibt und dass Sie nie Ihr Lächeln verlieren. Ich wünsche Ihnen ein schönes Jahr, voll Zuversicht und Glück, dass sich jeder Wunsch erfüllt, ganz egal wie groß er ist.
In diesem Sinne alles Gute für das Jahr 2016 und vielen Dank an Sie, liebe Mitglieder für das Vertrauen, dass Sie mir im letzten Jahr entgegen gebracht haben.
Möge unser gemeinsames neues Jahr hier im Blinden- und Sehbehindertenverband wieder so vielfältig, erlebnisreich und vertrauensvoll verlaufen.
Auch in diesem Jahr wird der Kreisvorstand sein Bestes geben und stets mit Rat und Tat Ihnen und Ihren Anliegen zur Seite stehen.
In diesem Sinne gehen wir abschließend mit folgendem Zitat von Harl Borland erneut von Herzen an die bevorstehenden Aufgaben:
Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat.
Alles Gute und eine gemeinsame gute Zeit wünscht Ihnen
Ihr Vorsitzender Matthias Schiedek

Verabschiedung Frau Lachmann

(Verabschiedung Frau Lachmann als MP3-Datei)

Danke allen Sponsoren im Jahr 2015!

Um sich bei allen Sponsoren recht herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung und Spenden zu bedanken, lud der Kreisvorstand der KO Gera des BSVT e.V. diese am 17.12.2015 zu einem gemeinsamen Abendessen in die Gaststätte „Paulaner“ ein.
Nach den einführenden Dankesworten des Kreisvorsitzenden Matthias Schiedek, bedankte sich Lutz Kirchner Geschäftsführer BZG Büro-Zentrum Gera für die gute Zusammenarbeit im Jahr 2015, die er im nächsten Jahr gerne fortsetzen möchte. Dies bestätigte auch Rudolf Thoß, Raumausstatter aus Weida und langjähriger Unterstützer der Kreisorganisation Gera.
Als Zeichen des Dankes überreichte Matthias Schiedek den Sponsoren und fleißigen fördernden Mitgliedern ein kleines Präsent.
Dann ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Die Wartezeit bis zum Abendessen nutzten alle Anwesenden für nette, interessante Gespräche. Nach einem ausgiebigen, leckeren Abendessen inklusive Nachtisch, wünschten sich alle noch schöne Feiertage und hoffen, sich nächstes Jahr in dieser Runde wieder zu treffen.
Claudia Karell

von links nach rechts: Herr Thielemann, Frau Malpricht, Frau Thoß, Herr Thoß, Herr Kirchner, Frau Püchel, Herr Schiedek, Herr Malpricht, Frau Karell von links nach rechts: Frau Malpricht, Frau Thoß, Herr Thoß, Herr Kirchner, Herr Schiedek, Herr Malpricht von links nach rechts: Herr Malpricht, Frau Karell, Herr Tölke. Frau Gerhardt

Aus dem Montagstreff wird der “Treff im Eichenhof”


Wir treffen uns ab Januar 2016 jeden ersten Dienstag im Monat in der Zeit von 14 – 16 Uhr zu einem zwanglosem Treffen in dem über aktuelle Informationen vom Verband und über die Region bekannt gegeben wird.
Die neuen Räumlichkeiten sind im Eichenhof in der Eichenstr. 11b in Gera- Lusan.
Im Eichenhof wird uns zu dem treffen auch Kaffee und Kuchen serviert und wir haben dort immer einen Raum für uns, der jeden ersten Dienstag im Monat, für uns bereit steht.
Hier eine Wegbeschreibung.:
Mit der Straßenbahn Linie 3 nach Gera Lusan und an der Haltestelle „Fußgängerbrücke“ aussteigen und über die Brücke laufen und dann zur Gaststätte Sommerleithe laufen. Dort über den vorhandenen Zebrasteifen gehen und auf der anderen Straßenseite an der Ecke des Wohnhauses durch den Durchgang in den Hinterhof gehe. In dem dort stehendem Flachgebäude findet unser Treffen statt.
Oder Sie fahren mit der Straßenbahn Linie 3 weiter bis Haltestelle „Laune“ und fahren von dort mit dem Lusan Bus Linie 15 Gewerbepark Kepplerstraße bis Haltestelle Ahornstraße. Von dort sind es nur einige Meter auf der selben Straßenseite zur Begegnungsstätte.
Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Wir freuen uns ab 2016 auf eine rege Beteiligung an unserem traditionellen Treff im Eichenhof.

Lasst uns froh und munter sein...
Weihnachtsfeier der KO Gera am 05.12.2015

Auch in diesem Jahr konnte die KO Gera dank der fleißigen Vorstandsmitglieder, Helfer und Sponsoren für ihre Mitglieder am 05.12.2015 eine Weihnachtsfeier im „Lusano“ organisieren. Fast 70 Mitglieder und ihre Begleiter erlebten ein paar gesellige Stunden, auch wenn das Wetter eher an Ostern erinnerte, als an Weihnachten. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Matthias Schiedek, verlas Frau Claudia Karell den Tätigkeitsbericht des Jahres 2015, bevor der stellvertretende Vorsitzende, Herr Eberhard Tölke, einen Überblick über aktuelle Vorhaben (z. Bsp.: die Anmietung neuer Räumlichkeiten) Neuigkeiten und Veranstaltungen für 2016 der KO Gera gab. Anschließend dankte Herr Schiedek Familie Sczilinski, die hilfreich bei der Beschaffung und dem Transport der Tombola Preise zur Seite stand. Auch einen Dank an Frau Lachmann für die liebevoll verpackten Preise sprach Herr Schiedek aus.
Danach bedankte sich Herr Schiedek bei zwei Mitgliedern der KO Gera für ihre langjährige, verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeit. Aus der KO Gera wurden, vom Landesverband im Oktober 2015 in Weimar, Eberhard Sczilinski mit der Ehrennadel in Gold und Rainer Bachmann mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Die sehende Helferin Frau Lachmann verlas im Auftrag des Kreisvorstandes der KO Gera die Laudatio für beide Mitglieder.
So war Herr Eberhard Sczilinski seit 1983 Mitglied des Kreisvorstandes und Stellvertretender Vorsitzender der Kreisorganisation Gera des damaligen Blinden- und Sehschwachenverbandes der DDR, von 1990 bis 2006 war er Kreisvorsitzender der KO Gera. Seit Jahren bereitete er die monatlichen Treffen vor, nahm an den Sitzungen der Ortsgruppe der Parität Gera teil, organisierte Ausfahrten für die Mitglieder und hatte immer ein offenes Ohr für die Belange Blinder und Sehbehinderter Menschen.
Außerdem war er im Jahr 1995 mit an der Herausgabe des Hörmagazins „Gera- Echo“ und der Einrichtung der Webseite der KO Gera beteiligt. Eberhard Sczilinski ist bis heute ein aktiver Unterstützer und erfahrener Berater in Sachen Verbandsarbeit sowie bei Durchführung von Aktivitäten.
Herr Bachmann ist seit seinem Eintritt in den damaligen Blinden- und Sehschwachenverband der DDR im Jahre 1988, ein aktives Verbandsmitglied in der KO Gera des BSVT, davon war er 20 Jahre (von 1994 bis 2014) Mitglied im Kreisvorstand Gera.
Er war, seit der Gründung des Hörmagazins „Gera Echo“ am 02.05.1995, maßgeblich bis in das Jahr 2014 an dessen Produktion beteiligt. In diesen 19 Jahren entstanden zahlreiche Ausgaben mit aktuellen Verbandsinformationen, hilfreichen Hinweisen zur Erleichterung der Alltagsbewältigung und unterhaltsamen Beiträgen.
Außerdem engagierte sich Herr Bachmann für die Entstehung des „Höhlers der Sinne“ in Gera. So fungierte er hier zeitweise als Verbindungsmann zwischen dem Höhler-Verein und der KO Gera des BSVT. Zu erwähnen ist hier auch noch seine tatkräftige Beteiligung am Einbau einer taktilen Gehstrecke mit Bodenindikatoren im Höhler.
Im Anschluss an die Laudatio wurde beiden Mitgliedern eine kleine Aufmerksamkeit für ihre verdienstvolle Arbeit überreicht.
Das Kreisvorstandsmitglied Sandro Thielemann unterhielt an diesem Tag alle Mitglieder und ihre Begleiter mit einem bunten Mix verschiedener Lieder. Nach diesem offiziellen Teil wurde das Mittag gereicht: entweder Rouladen oder Wildschwein jeweils mit Klößen und Rotkraut.
Nach der leckeren Stärkung wurden die Lose für die Tombola verkauft und im Anschluss daran trat die Solokünstlerin „Christina“ aus Lobenstein auf. Sie unterhielt uns in ihrem Soloprogramm bestens mit verschiedenen altbekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern, Gedichten und Geschichten.
Nun wurden noch die Gewinne der Tombola verteilt und es blieb auch noch Zeit für Gespräche, bevor zum Abschluss der Weihnachtsfeier noch Kaffee, Stollen und Plätzchen serviert wurden. So langsam klang die Feier aus und jeder machte sich wieder auf den Heimweg.
Claudia Karell

Mitglieder der KO Gera bei der Weihnachtsfeier Sängerin „Christina“ Gratulation von links nach rechts: stellv. Vorsitzender der KO Eberhard Tölke, Vorsitzender Matthias Schiedek, Rainer Bachmann

Schulung in der Kreisorganisation Gera des BSVT für Windows Screen Reader JAWS

Am 03.12.2015, „internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“, fand für 6 Teilnehmer aus der Kreisorganisation Gera des BSVT erneut eine umfangreiche Schulung zur Anwendung des sprachgesteuerten Screen Reader JAWS statt. Diese informative Schulung wurde von Geschäftsführer Sascha Gibson der Firma BeTa - Hilfen für Sehgeschädigte GmbH durchgeführt.
Matthias Schiedek, Vorsitzender der Kreisorganisation Gera begrüßte vor Beginn der Schulung Herrn Gibson persönlich in der Runde und bedankte sich vorab für diese immer wieder mit hohem Anklang angenommenen Schulungseinheiten. Innerhalb der 5 Schulungsstunden wurden individuelle Anwenderfragen besprochen, am Beispiel erklärt und Lösungswege mit Unterstützung durch Sascha Gibson gefunden.
Auch die für Anwender interessante Technikentwicklung bezüglich auf Windows 10 und deren Kompatibilität mit vorhandener Software und Hardware wurden ausführlich thematisiert.
Hierzu gab Sascha Gibson den Denkanstoß, vor dem eventuell geplanten Update auf Windows 10 eventuelle technische Probleme vorab zu klären, um auch weiterhin gerade diese Anwendungen für Blinde- und Sehbehinderte Menschen weiterhin nutzbar zu machen.
Nach Anfrage der Schulungsteilnehmer bestätigte Herr Gibson, dass die neuste Version von JAWS 17 auch problemlos auf Windows 10 einsetzbar ist.
Anschließend hatten alle 6 Teilnehmer, darunter einige Blinde und Sehbehinderte, einzelne Fragen zu Anwendungen oder auch Probleme mit Programmen an Sascha Gibson zu stellen.
Interessant waren auch diverse Tastenkombinationen für das JAWS, welche nochmals geübt werden konnten oder auch ganz spezielle Anwendungslösung innerhalb von Office Programmen und E – Mail Anwendungen.
Sascha Gibson hatte auf Grund seiner jahrelangen Berufserfahrungen auf alle gestellten, darunter auch kniffligen Fragen, Antworten und Lösungen. Aufschlussreich waren auch für alle Teilnehmer nicht nur die Problemlösungen ihrer Anfragen sondern auch die durch Sascha Gibson verständlich erklärten Hintergründe und Zusammenhänge innerhalb der Anwendungen und deren Wege zur Umsetzung.
Alle Teilnehmer an diesem Schulungsseminar konnten somit Ihre Fragestellungen beantwortet bekommen. Auch im kommenden Jahr, so sprach Matthias Schiedek abschließend, wird mit Sicherheit dieses Angebot der Firma BETA Hilfen wieder angenommen werden, da die technische Entwicklung stets rasant fortschreitet und somit alle auf dem aktuellen Stand der Anwendungstechniken mithalten können.
Vielen Dank nochmals an Sascha Gibson im Namen aller Seminarteilnehmer.

von links nach rechts: Sascha Gibson, Matthias Schiedek, Astrid Malpricht von links nach rechts: Enrico Albrecht, Sascha Gibson, Matthias Schiedek, Astrid Malpricht

Autor Hans Thiers liest exklusiv für das "Gera Echo"

Die Kreisorganisation (KO) Gera des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. gewinnt den Autor der beiden erfolgreichen Bände „Mordfälle im Bezirk Gera“ für seine Hörzeitung „Gera Echo“. Kriminalrat a D. Hans Thiers war von 1973 bis 1980 Untersuchungsführer der Morduntersuchungskommission Gera, ab Herbst 1980 bis 1990 war Herr Thiers als Leiter der MUK des Bezirkes Gera tätig. Die spektakulärsten Mordfälle aus seiner Tätigkeit als Leiter der Morduntersuchungskommission sowie historische Fälle nach dem Zweiten Weltkrieg im ehemaligen Bezirk hat er in seinen Büchern beschrieben. Einige dieser Fälle wird er für die Geraer Hörzeitung aufsprechen. Der Leiter der KO Gera, Matthias Schiedek freut sich, dass Hans Thiers trotz ausgebuchter Lesungen die Zeit dafür findet. Die im Ehrenamt hergestellte Hörzeitung der Kreisorganisation erscheint sechsmal im Jahr und ist für Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes kostenlos. Für 2016 können sich die Bezieher also auf spannende Hörlektüre gefasst machen.
Autor Hans Thiers in der KO Gera des BSVT e.V.

2 Auszeichnungen mit Ehrennadel für Verbandsmitglieder der Kreisorganisation Gera am 17.10.2015 in Weimar zum 25. Jahrestag des BSV Thüringen e. V.

Anlässlich zum 25. Jahrestag des BSVT fand am 17.10.2015 in Weimar in den Räumlichkeiten des Hotels Leonardo die Festveranstaltung statt.
11:00 Uhr wurden alle Gäste durch den Landesvorsitzenden Joachim Leibiger herzlichst begrüßt.
Mit 2 klangvollen Klaviersonaten überraschte der 10 jährige blinde Aaren Hoffmann alle Anwesenden.
Danach folgte die Festrede des Landesvorsitzenden Joachim Leibiger und das Grußwort der Ministerin des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, verlesen von Brigitte Schramm (Parität).
Anschließend erfolgte das Grußwort von Renate Reimann Präsidentin des DBSV übermittelt von Hans Joachim Gral Mitglied des Präsidiums des DBSV.
Als Höhepunkt der Veranstaltung folgten die Auszeichnungen verdienter ehrenamtlich Aktiver anlässlich des 25-jährigen Jubiläums unseres Verbandes.
Die Ehrennadel in Bronze wurde verliehen, aber auch die Ehrennadeln in Silber und Gold wurden feierlich überreicht.
Aus der Kreisorganisation Gera wurden 2 verdienstvolle Mitglieder mit Ehrennadeln ausgezeichnet.
Die Ehrennadel in Gold erhielt das langjährige Verbandsmitglied Eberhard Sczilinski.
Seit 1983 war er Mitglied des Kreisvorstandes und Stellvertretender Vorsitzender der Kreisorganisation Gera des damaligen Blinden- und Sehschwachenverband der DDR, von 1990 bis 2006 war er Kreisvorsitzender der KO Gera.
Er bereitete seit Jahren monatliche Treffen vor, nahm an den Sitzungen der Ortsgruppe der Parität Gera teil, organisierte Ausfahrten unserer Mitglieder, und führte diese durch und war immer für die Belange Blinder und Sehbehinderter Menschen da.
Des Weiteren war er im Jahr 1995 mit beteiligt an der Herausgabe des Höhrmagazin „Gera- Echo“ und die Einrichtung der Webseite der KO Gera.
Bis heute ist Eberhard Sczilinski als ein aktiver Unterstützer und als ein erfahrener Berater in Sachen Verbandsarbeit sowie Durchführung von Aktivitäten tätig.
Langjähriges Verbandsmitglied Rainer Bachmann erhielt feierlich die Ehrennadel in Silber überreicht.
Herr Bachmann trat 1988 in den damaligen Blinden- und Sehschwachenverband der DDR ein. Seither ist er ein aktives Verbandsmitglied in der Kreisorganisation Gera des BSVT. In den Jahren 1994 bis 2014 war er Mitglied im Kreisvorstand Gera.
Seit Gründung des Hörmagazins „Gera Echo“ am 02.05.1995 war er maßgeblich bis in das Jahr 2014 an dessen Produktion beteiligt. In diesem Zeitraum entstanden zahlreiche Ausgaben mit aktuellen Verbandsinformationen, hilfreichen Hinweisen zur Erleichterung der Alltagsbewältigung und unterhaltsamen Beiträgen.
Herr Bachmann engagierte sich für die Entstehung des „Höhlers der Sinne“ in Gera. Er fungierte hier zeitweise als Verbindungsmann zwischen der Kreisorganisation Gera des BSVT und des Höhler-Vereins. Hier beteiligte er sich auch tatkräftig am Einbau einer taktilen Gehstrecke mit Bodenindikatoren.
Alle ausgezeichneten Mitglieder wurden mit einem großen Applaus geehrt.
Die feierliche Schlussrede übernahm abschließend nochmals der Landesvorsitzende Joachim Leibiger.
Danach erfolgte ein noch ein Festessen, welches die Veranstaltung abrundete und beendete.

Ehrung Rainer Bachmann(Mitte) und Ehrung andere Mitglieder Glückwünsche durch die KO Gera, von links nach rechts Eberhard Tölke, Rainer Bachmann, Eberhard Sczilinski, Matthias Schiedek Ehrung Eberhard Sczilinski , zweiter von links, und Ehrung anderer Mitglieder

Theater mit Audiodeskription am 15.10.2015, dem Tag des Weißen Stocks, anlässlich des 25 jährigen Bestehens des BSVT e.V.

Am 15.10.2015 waren 15 Mitglieder der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V., aus Anlass des 25 jährigen Bestehens des BSVT e.V., zu einem besonderen Theaterabend eingeladen.
In Zusammenarbeit mit Barbara Altenkirch, Marketingleiterin von Theater & Philharmonie Thüringen, organisierte der Kreisvorsitzende Herr Schiedek eine Vorstellung mit Audiodeskription. Das heisst, die sehbehinderten bzw. blinden Menschen hörten über Kopfhörer (finanziert durch die Bert-Mettmann-Stiftung), die Beschreibung der Szenen, die ihnen die Schauspielerin Christiane Nothofer, gab.
Vor der Aufführung der lyrischen Tragödie „Bluthochzeit“ von Federico García Lorcas, wurde dem Kreisvorsitzenden Herrn Schiedek von Herrn Schubert, Abgeordneter der Linksfraktion des Thüringer Landtages, ein Spendenscheck von „Alternative 54 e. V.“ überreicht.
Um 19.30 Uhr begann dann die mit Spannung erwartete Vorstellung in der Bühne am Park mit den Worten: “Mein Name ist Christiane. Ich spreche heute die Audiodeskription.” Dies war ein Test, ob alle sehbehinderten und blinden Menschen Frau Nothöfer über die Kopfhörer verstehen konnten. Nachdem dies durch ein Handheben der Beteiligten bestätigt wurde, war dann der Einstieg in die Tragödie „Bluthochzeit“ wie folgt: “Eine schwarze durchbrochene Mauer, die die Bühne in zwei Ebenen teilt...”. So wurde die Fassade des Mietshauses beschrieben, wovor das Bild einer archaischen Gesellschaft aufgezeigt wurde, die an ihren Traditionen festhält, abseits der modernen Städte…
Die Tragödie selbst, dreht sich um stehen zwei starke Frauen, die mit den gesellschaftlichen Konventionen kämpfen und an ihrer eigenen Vergangenheit zu zerbrechen drohen. Da ist zum einen die Mutter, die Ihren Ehemann und einen ihrer Söhne verlor und zum anderen die Braut ihres zweiten Sohnes, die sich zwischen zwei Männern entscheiden muss…
Dank der Szenenbeschreibung durch die Schauspielerin Christiane Nothofer, konnten die blinden und sehbehinderten Menschen einen guten Einblick in die Geschehnisse auf der Bühne erhalten und dem Stück mühelos folgen, ohne dass dabei andere Theaterbesucher gestört wurden.
Nach der Vorstellung gegen 21.30 Uhr tauschten sich die Mitglieder der KO Gera des BSVT e.V. noch kurz aus, mit dem Ergebnis, dass dies ein gelungener Abend war. Einige merkten auch an, dass sie dem Stück nur durch die Audiodeskription folgen konnten.
Barbara Altenkirch, Marketingleiterin von Theater & Philharmonie Thüringen, merkte noch an, dass sie sich weitere Veranstaltungen mit Audiodeskription in Gera vorstellen kann.
Claudia Karell

Checkübergabe (von links: Volker Arnold Geschäftsführer Theater Gera , Matthias Schiedek KO Vorsitzender, Barbara Altenkirch Marketingleiterin Theater Gera und Andreas Schubert Fraktionsvorsitzender Die LINKE) Übergabe der Kopfhörer (Mitarbeiterin des Theaters, Eberhard Tölke stellv. Vorsitzender der KO Gera, Rainer Bachmann Verbandsmitglied) Matthias Schiedek KO Vorsitzender Im Theatersaal, Mitglieder der KO Gera während der Vorstellung mit Audiodeskription

Dankeschön-Veranstaltung der KO Gera des BSVT e.V. 2015
anlässlich des 25 jährigen Bestehens des BSVT e.V.

Die Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. lud am 18.09.2015, aus Anlass des 25 jährigen Bestehens des BSVT e.V., 9 Mitglieder und ihre Partner in die Gaststätte “ Zur Sommerleithe” zu einem gemeinsamen Abendessen ein.
Damit wollte sich der Kreisvorstand im Namen aller Mitglieder der KO Gera bei ihnen für deren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für blinde und sehbehinderte Menschen bedanken.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Schiedek, gab Herr Sczilinski (ein ehemaliger Vorsitzender der KO Gera) einen Überblick über die letzten 25 Jahre.
So erfuhren alle Anwesenden etwas über die Gründung des BSVT e.V. am 27.Oktober 1990 in Erfurt mit seinen 38 Kreisorganisationen und dem 1.Landesvorsitzenden Herrn Och. 1996 beschloss der Landesausschuss ein “Haus der Blinden” in Gera zu bauen, am Nicolaiberg 5a, welches in nur einem Jahr Bauzeit am 12.03.1998 mit einer Fläche von 355 Quadratmeter auf 4 Etagen fertiggestellt wurde. Nun musste für die Menschen, die Kontakt zum Verband suchten, noch ein Büroraum mit Postanschrift und Telefonanschluss gesucht werden. Da fand sich mit Unterstützung der Stadt Gera von 1992-1998 ein Raum (in einer sogenannten “Schmidt-Wohnung”) in der Greizer Straße 8, wenngleich der Telefonanschluss erst im Februar 1995 realisiert werden konnte.
Das Jahr 1995 brachte in der KO Gera noch einige weitere wesentliche Verbesserungen für die Verbandsarbeit, wie beispielsweise die Anschaffung des 1.Computers mit Sprachausgabe und Vergrößerungssoftware sowie blindengerechter Hilfsmittel, realisiert durch eine Spende von mehreren Tausend DDR-Mark aus dem SED Nachlass von 1991 oder die Aufnahme des 1. “Gera-Echo´s” (damals noch auf Kassette).
Außerdem konnte die 1. sehende Helferin zur Unterstützung der Verbandsarbeit ihren Dienst aufnehmen.
Herr Sczilinski berichtete weiterhin noch über die Einführung des Blindengeldes 1992, die spätere Abschaffung davon im Jahr 2006 und die erneute Wiedereinführung 2008.
Darüber hinaus sollten auch die unterschiedlichen Aktivitäten in der KO Gera, die sich in den letzten Jahrzehnten etabliert haben und bis heute von den Mitgliedern gut angenommen werden, nicht unerwähnt bleiben. Dazu zählen zum Beispiel die monatlich stattfindenden Montagstreffen, Wanderungen und die Frauengruppe sowie die jährlichen Busfahrten, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern.
Außerdem beteiligt sich die KO Gera seit 1996 an den Veranstaltungen zum “Tag des Weißen Stocks” und der “Woche des Sehens”.
Im Anschluss an die Ausführungen von Herrn Sczilinski, folgte der gemütliche Teil des Abends mit einem leckeren Essen und wer wollte, bestellte sich noch einen Eisbecher oder Likör zum Dessert.
Nach dem Hauptgang gab es noch einen kleinen kulturellen Beitrag der Solokünstlerin “Chantall”. In ihrem halbstündigen Programm gab sie lustige Anekdoten zum Besten und jeder der anwesenden Gäste wurde dabei mehrmals “auf´s Korn” genommen, was zur allgemeinen Erheiterung des Abends beitrug.
Außerdem fand sich natürlich auch einmal die Gelegenheit und die Zeit für nette Gespräche der Vorstandsmitglieder der KO Gera und den Gästen, bevor sich jeder, mit seinen ganz persönlichen Eindrücken der letzten 25 Jahre, auf den Heimweg machte.
Claudia Karell

Feier 25 Jahre KO Gera des BSVT Feier 25 Jahre KO Gera des BSVT

Bericht von der Busfahrt der KO Gera am 09.09.2015 zum Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich und zum Großen Inselsberg

Am 09.09.2015 startete der Bus der Firma Piehler kurz nach 7.00 Uhr mit 38 Mitgliedern inklusive deren Begleitern, dem Busfahrer Klaus und der Reisebegleiterin Simone zur diesjährigen Busfahrt. Nach einer kurzen Pause an der Autobahnraststätte “Eichelborn” ging es direkt weiter zu unserem ersten Ziel, dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich.
Dort wurde die Gruppe geteilt. Ein Teil schaute sich zuerst im Besucherzentrum um, wo Filme gezeigt wurden und es eine Menge interessanter Dinge über die Entstehung des Nationalparks und deren Bewohner zu entdecken gab. Ein besonderes Erlebnis war auch das Überqueren einer Hängebrücke.
Die andere Gruppe wurde zeitgleich von einem Ranger durch den Baumkronenpfad geführt und erfuhr von ihm Wissenswertes zur Entstehungsgeschichte des Baumkronenpfades sowie zum Lebensraum von Bäumen und Tieren im Nationalpark Hainich.
Anschließend wurden die Gruppen getauscht, bevor es danach zum Mittagessen ins “Forsthaus Thiemsburg” ging.
Nachdem alle gut gestärkt waren, fuhren wir mit dem Bus weiter zum Großen Inselsberg. Dort angekommen, wurden wir zum Kaffee mit Sahnetorte erwartet und im Anschluss daran war für jeden noch Zeit, den Großen Inselsberg individuell zu erkunden. Einige Mitreisende besuchten den neuen Ausstellungsturm und kletterten die über 90 Stufen bis ganz nach oben, um einen wunderbaren Ausblick bei guter Fernsicht zu genießen.
Am späten Nachmittag traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.
Der Tag war wie im Flug vergangen und wir erreichten Gera wieder um 18.30 Uhr.
Claudia Karell

Museumsturm auf dem Inselsberg Führung auf dem Baumkronenpfad Aussichtsturm auf dem Baumkronenpfad
Museumsturm auf dem Inselsberg Führung auf dem Baumkronenpfad Aussichtsturm auf dem Baumkronenpfad

Wenn einer eine Reise tut...
Wanderung der KO Gera des BSVT e.V. Am 16.06.2015

25 wanderfreudige Mitglieder der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V.
und ihre Begleiter trafen sich am 16.06.2015 bei angenehmem Wetter, um kurz nach 9.00 Uhr vom Hauptbahnhof Gera mit dem Zug nach Greiz zu fahren.
Doch schon die Anreise gestaltete sich schwierig. Wer hier einsteigen wollte, hatte noch Glück; nach “nur” 35 Minuten Verspätung stiegen wir in den Zug. Zusteiger am Südbahnhof stiegen, aufgrund falscher Angaben im dynamischen Schriftanzeiger, erst einmal in den Zug nach Saalfeld ein. Sie bemerkten dies aber schnell und fuhren mit einem späteren Zug nach Greiz.
Nach einer kurzen Wanderung vom Greizer Bahnhof aus, erreichten wir den Eingang des Greizer Schlossparks gegen 10.45 Uhr, wo Friedolin Schwarz, Mitglied des BSVT e.V. der Kreisorganisation Greiz, uns mit seiner Frau zu einer Führung durch den Park erwartete. Mit nunmehr einer dreiviertel Stunde Verspätung ging es nun endlich los.
Da Friedolin Schwarz selbst mehrere Jahrzehnte im Schlosspark Greiz arbeitete, kannte er diesen, wie seine eigene Westentasche. So führte er uns zu den schönsten und sehenswertesten Bereichen des Parks.
Entstanden ist er in seiner heutigen Form als großräumiger Landschaftspark in den Jahren 1873 - 1880, nach Plänen vom damaligen Gartendirektor in Muskau, Herrn Eduard Petzold.
2007 war der Greizer Schlosspark ein Begleitprojekt der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg, sodass im Zuge dessen, die Sandwege und das Pflaster im Eingangsbereich neu gestaltet werden konnten. Heute gehört der Eingangsbereich, der von Schirmplatanen gesäumt und mit Stiefmütterchen bepflanzt ist, der Stadt Greiz, während der größere Parkanteil von der Stiftung Thüringer Gärten und Schlösser bepflanzt und unterhalten wird.
So erfuhren wir von Friedolin Schwarz, dass sich 5 Mitarbeiter um die Pflege und Bepflanzung des Parks kümmern. Dies stellt schon eine große Herausforderung dar, wenn man bedenkt, dass sie im Mai in nur 3 Wochen 7500 Pflanzen und 250 Kübelpflanzen (die im Winter in der Orangerie gelagert werden) gesetzt werden müssen. Bewässert werden sie unterirdisch durch die Weiße Elster.
Eine erste Besonderheit im Park ist die Blumenuhr, erstmals 1954 von Gartenmeister Willi Zeiß ins Leben gerufen, wurde diese beim Hochwasser im selben Jahr, wie auch 2013 zerstört. Bis heute aber ist sie immer wieder von fleißigen Helfern aufgebaut wurden. Funktionierte sie damals noch mechanisch und musste regelmäßig aufgezogen werden, so hat sie heute ein gekapseltes elektrisches Laufwerk. Sie wird jedes Jahr drei Mal neu bepflanzt.
Wir wanderten weiter, vorbei am Küchenhaus, das heute die Verwaltung und ein Cafe´ beherbergt.
Wunderschöne alte Bäume und Sträucher konnten von uns erkundet werden. Wir erfuhren, dass die Bäume, wenn sie neu gepflanzt werden, immer wieder an ihren alten Standort gepflanzt werden.
Der 43 Hektar große Park teilt sich in unterschiedliche Bereiche. Der Bereich des Pleasureground erstreckt sich vom Küchenhaus bis zum Sommerpalais, das bis 1918 Sommersitz der Fürsten Reuß Ältere Linie war. In diesem Bereich befinden sich Bäume, wie die Traueresche, Trauerbuche und die Stieleiche sowie andere Zierpflanzen, unter anderem Rhododendron, Falsche Banane oder ein gestaltetes Erlenblatt aus Sommerblumen, die mit Buchsbaum umrandet sind.
Vor dem Sommerpalais, so erfuhren wir von Friedolin Schwarz, befindet sich der Blumengarten mit Teppichbeeten, die auch mit Buchsbäumen umrandet sind, sowie ein großer bepflanzter Blumenkorb und halbmondartig angelegte Beete, die mit Dahlien bepflanzt sind. Vor dem Palais befinden sich auch noch Lorbeerbäume.
Anschließend verließen wir den Blumengarten und gelangten zum Bereich Pinetum, einer Sammlung von Nadelgehölzen. Dort trafen wir auf Mammutbaum, Ginko, Lebensbaum und später auf Stil, Rot- und Bluteiche. Wir durchquerten weiter die Lindenalle, wo auch Napoleons Truppen sich kurzzeitig versteckten. Dann trafen wir kurz auf das Rindenhäuschen, einer Unterkunft bei Regen, um anschließend noch einen Blick auf den 8,2 Hektar großen, eichenblattförmigen Parksee mit 5 unterschiedlich großen Inseln zu werfen. Friedolin Schwarz erklärte uns, dass der See heute Heimat für Schwanenpaare und zahlreicher Fische ist, wobei der See aller 5 Jahre abgefischt wird.
Auf dem Weg nahe dem See trafen wir noch auf einige besondere Baumarten, wie die Gurkenmagnolie aus Amerika, die Orientalische Fichte, die Ölweide, den Trompetenbaum und die Sumpfzypresse, die im Winter ihre Nadeln verliert.

Im Anschluss an diese wunderbare Parkführung begaben wir uns etwa 12.15 Uhr zum Mittagessen in die Gaststätte “Tivoli”, bevor wir uns auf dem Heimweg nach Gera machten.
Da der Zug diesmal überhaupt nicht fuhr, entschieden wir uns für den Regionalbus. Es ging vom Greizer Busbahnhof bis nach Hohenölsen zunächst, dann mussten wir noch einmal umsteigen in den Bus nach Gera. Bei der Busfahrt, wo wir durch Orte wie Hohenölsen, Weida und Wildetaube durchfuhren, blieb viel Zeit den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Eines war allen klar, diesen Tag wird niemand so schnell vergessen.
Gegen 16.00 Uhr waren wir wieder in Gera.
Claudia Karell

Wanderung durch den Greizer Park Wanderung durch den Greizer Park

Sommerfest der KO Gera des BSVT e.V.

Die Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. feierte am 13.06.2015 ihr diesjähriges Sommerfest in der Gaststätte “Lusano”. Bei schwülheißem Wetter trafen sich ca. 70 Mitglieder inklusive ihrer Begleitung zum gemeinsamen Feiern. Der DJ des Tages war Sandro, der zwischenzeitlich alle mit einem bunten Mix verschiedener Lieder unterhielt. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Matthias Schiedek, gab der Stellvertretende Vorsitzende, Herr Eberhard Tölke einen Überblick über aktuelle Vorhaben, Neuigkeiten und Veranstaltungen der Kreisorganisation Gera. Im Anschluss daran folgte ein deftiges Mittagessen mit Mutzbraten, Sauerkraut und Brot und wer wollte, bestellte sich noch einen Eisbecher zum Dessert. Nun fand sich die Zeit für nette Gespräche, bevor es beim Quiz darum ging, alle Fragen richtig zu beantworten (35 Mitgliedern gelang es), um einen der sechs tollen Preise zu gewinnen. Nach dem Rätseln wurden wir alle von der Sängerin und Gitarristin “Jenny” der Musikschule “Heinrich Schütz” mit älteren und aktuellen Liedern bestens unterhalten. Zum Abschluss des Sommerfestes gab es für alle noch Kaffee und frischen Kuchen, bevor sich jeder auf den Heimweg machte. Claudia Karell

Bild vom Sommerfest Bild vom Sommerfest

Bericht von der 2 Tages-Busfahrt vom 20.05 bis 21.05.2015
nach Bautzen & ins Zittauer Gebirge

Am 20.05.2015 startete der Bus der Firma Piehler um 7.05 Uhr mit knapp 50 Mitgliedern aus den Kreisorganisationen Gera, Greiz und Saale-Orla-Kreis inklusive deren Begleitern am Busbahnhof in Gera zur diesjährigen 2 Tages-Busfahrt nach Bautzen & ins Zittauer Gebirge. Die Fahrt führte uns über die Autobahn in Richtung Dresden.
Nach einem kurzen Aufenthalt an der Autobahnraststätte „Dresdner Tor“, ging es weiter nach Dresden. Dort blieb sogar noch Zeit für eine Stadtrundfahrt durch die Innenstadt. Es ging vorbei am Dresdner Zwinger, am Hotel Taschenberpalais, der großen Hofkirche, an den Brühl´schen Terrassen, der Semperoper und der Gaststätte „Italienisches Dörfchen“. Weiter ging es dann, nach einem kurzen Blick auf den Hafen der Elbe mit den Anlegeplätzen der Ausflugsdampfer, wieder auf die Autobahn in Richtung Radeberg.
Unser erstes Ziel zum Mittagessen war die Gaststätte „Radeberger Brauereiausschank“ im historischen Hotel Kaiserhof in Radeberg.
Nachdem alle gut gestärkt waren, ging es weiter zum ersten Höhepunkt des Tages – der Besichtigung der Radeberger Brauerei.
Während einer Führung durch die verschiedenen Hallen erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte, Tradition und natürlich die Herstellung des weltbekannten, seit 1872 in Radeberg, ersten deutschen Bieres nach Pilsener Brauart. Nach dem interessanten Rundgang durch den Brauereihof, dem Sudhaus und dem Abfüllgebäude, wurde noch in einem Film gezeigt und erklärt, wie das Bier in die Flasche und dann zum Kunden kommt. Etwa 70 LKW´s verlassen täglich den Brauereihof mit dem frischen Radeberger Pilsner und an Gaststätten in Radeberg wird das Bier in Fässern noch mit der historischen Kutsche ausgeliefert. Abgerundet wurde die Besichtigung noch durch das Verkosten von Radeberger Pilsener und dem Zwickel, also dem ungefilterten Radeberger Bier, serviert mit Treben-Brötchen im Verkostungsraum. Und bevor wir die Brauerei verließen, gab es für alle noch ein Radeberger Trinkglas, damit jeder in Zukunft zu Hause das Pilsner stilecht im Radeberger Glas genießen kann.
Mit vielen kulinarischen Eindrücken steuerte der Bus das nächste Ziel an.
Am späten Nachmittag erwartete uns ein 2. Höhepunkt – die Besichtigung vom ehemaligen Stasi-Gefängnis Bautzen II, heute eine Gedenkstätte, die an die politischen Gefangenen während der nationalsozialistischen Diktatur und der DDR bis 1989 in beiden Bautzener Gefängnissen erinnert. Im Rahmen einer Führung erfuhren wir viel über das Leben der damals hier Inhaftierten. Und während Bautzen I, wegen seiner gelben Klinkerfassade das „Gelbe Elend“ genannt, bis heute als Justizvollzugsanstalt dient, wurde die Haftanstalt Bautzen II, die seit August 1956 inoffiziell dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand, 1992 geschlossen. 80% der zirka 2400 hier Inhaftierten saßen aus politischen Gründen ein. Sie galten als Kritiker des SED-Regimes, Republikflüchtlinge oder auch straffällig gewordene Funktionäre des SED Herrschaftsapparates. Die Häftlinge waren strengsten Haftbedingungen ausgesetzt; stets unter der Kontrolle der Stasi. Während der Besichtigung des Gebäudes mit den umfangreichen Infotafeln zur Chronik und einzelner rekonstruierter Zellen von damaligen Inhaftierten, bekamen einige Mitreisenden nun eine Vorstellung davon, wie Verwandte (z. Bsp. der eigene Vater oder gute Bekannte) hier als Inhaftierte untergebracht waren. Einigkeit bei allen darüber, wie wichtig die Arbeit der Mitarbeiter/Innen ist, um diese Einrichtung als Gedenkstätte erhalten zu können.
Mit den vielen unterschiedlichen Eindrücken jedes Einzelnen, startete der Bus zum Hotel. Wir erreichten das „Best Western Hotel“ am frühen Abend und nach einem kurzen „Frischmachen“, ging es mit der Stadtführerin Johanna im historischen Kostüm zu Fuß auf Erkundungstour durch die Altstadt von Bautzen.
Von ihr erfuhren wir viel Interessantes über die 1000 jährige Stadt Bautzen mit ihren vielen Türmen, mittelalterlichen Gassen und stimmungsvollen Kneipen. Außerdem gilt Bautzen als das kulturelle und politische Zentrum der Sorben in der Oberlausitz. Nur hier gibt es das in Deutschland einzige zweisprachige Theater Deutschlands - das Deutsch - Sorbische Volkstheater.
Nach dem Altstadtrundgang erwartete uns ein Abendessen im Gasthaus „Mönchshof“. Den Abend konnte jeder für sich individuell - vielleicht mit einem Glas Wein oder Bier - ausklingen lassen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück vom großen Buffet, waren alle gut gestärkt für die heutige Rundfahrt durch das Zittauer Gebirge und die Oberlausitz. Der Reiseleiter Martin zeigte uns seine Heimat.
Unser erstes Ziel an diesem Tag war die „Alte Mangel“ in Ebersbach-Neugersdorf – ein vorbildlich saniertes Umgebindehaus, erbaut um 1770. Darin befindet sich heute die Dauerausstellung „DDR – Erinnerung“, ein Ausstellungsraum mit Handwebstuhl sowie Blockstuben und Mangelraum, die für unterschiedliche öffentliche Veranstaltungen genutzt werden. Umgebindehäuser sind mehrgeschossige historische Fachwerkhäuser, die aus Naturstoffen, wie Lehm, Holz, Stroh und Steinen vorwiegend im 17. – 19. Jahrhundert errichtet wurden und sich bis heute für vielseitige Ansprüche und Nutzungen eignen.
Während unserer Rundfahrt erfuhren wir vom Reiseleiter Martin viel Wissenswertes über die Region Oberlausitz und das Zittauer Gebirge. Wir durchfuhren unter anderem die Orte Großschönau mit dem Damast- und Frottiermuseum, Jonsdorf mit dem Schmetterlingspark, Waltersdorf am Fuß der 793m hohen Lausche, dem höchsten Berg des Zittauer Gebirges. Hier in Waltersdorf befindet sich auch das Volkskunde- und Mühlenmuseum. Weiter ging es durch Eibau, Obercunnersdorf am Fuße des 583m hohen Kottmar, durch Oderwitz und bis nach Oybin. In Oybin besuchten wir die sehenswerte kleine Kirche, die durch einen Treppenaufstieg zu erreichen war. Während der kleinen Wanderung fielen uns immer wieder die hohen Felsmassive aus Sandstein auf. Einige Mutige durch querten nach der Kirchenbesichtigung noch die sogenannte Drachenschlucht, bevor sich jeder am Bus mit einer Kleinigkeit zum Mittag stärken konnte. Im Anschluss daran begaben wir uns auf den Weg zum nächsten Höhepunkt des Tages. Wir erreichten nach etwa 300m den Schmalspurbahnhof von Oybin. Die sich anschließende 40 minütige Fahrt wird sicher allen noch eine Zeit im Gedächtnis bleiben.
Einige genossen ein kühles Bier im Zug, andere einen Kaffee. Und manchem gefiel die Kaffeetasse so gut, dass er sich diese als Andenken mit nach Hause nahm.
Nach dem Umstieg am Schmalspurbahnhof Zittau in den Bus, führte uns der Weg durch die Oberlausitz weiter zum letzten Höhepunkt der Reise – dem Besuch der Herrenhuter Schauwerkstatt. Reiseleiter Martin erzählte uns im Bus schon vorher einiges Wissenswertes über die Stadt Herrenhut. Hier in der Stadt hat die Evangelische – Unität, die Herrenhuter – Brüdergemeinde ihren Ursprung. Im Jahre 1722 siedelten sich mährische Glaubensflüchtlinge auf dem Grund und Boden des Grafen Nikolaus Ludwig von Zinzendorf in der Oberlausitz an. Sie wollten nun in ihrer neuen Heimat ihren evangelischen Glauben leben und an andere weitergeben – alles unter der Obhut des Herren. So entstand der Ort Herrenhut.
Seit 1731 erscheinen die Losungen, das sind einzelne Bibelverse für jeden Tag, die aus einer Sammlung von mehr als 1800 alttestamentlichen Bibelversen jährlich ausgelost werden. Die Losungen erscheinen heute in über 50 Sprachen und in Deutschland gibt es diese auch für Blinde und Gehörlose.
Außerdem gibt es im Ort Herrenhut noch einen Gottesacker der Brüdergemeinde, ein 1730 entstandener Friedhof mit etwa 6200 gleichartigen Grabsteinen.
Nun wussten wir um die Entstehung des Ortes Herrenhut, was aber hat es mit dem bekannten Stern auf sich? Um mehr darüber zu erfahren, begaben wir uns in die Schauwerkstatt.
Dort angekommen, wurden wir von den Mitarbeiterinnen mit einem Kuchenteller und einer Tasse Kaffee erwartet, bevor wir einigen Mitarbeiterinnen bei der Herstellung der Papiersterne über die Schulter schauen durften. Hier wird seit Anfang des 19. Jahrhunderts der Papierstern in Handarbeit gefertigt. Zur Entstehung des Sterns wurde ein kurzer Film gezeigt. Gebaut wurde er zuerst von einem Erzieher im Mathematikunterricht, damit die Kinder ein besseres geometrisches Verständnis bekommen sollten. So bastelten sie am 1. Adventssonntag im Internat diesen Stern und brachten den Brauch in ihre Familien. Ende des 19. Jahrhunderts erfand der Geschäftsmann Pieter Hendrik Verbeek den ersten, stabilen, zusammensetzbaren und körperlosen Stern, den er 1925 zum Patent anmeldete. Bis heute wird er stets in Handarbeit gefertigt – mit 8 dreieckigen und 17 viereckigen Zacken und von Herrenhut aus verkauft. Der Anblick der vielen unterschiedlichen Sterne inspirierte einige gleich dazu, sich ein schönes Exemplar für die Wohnstube zu Hause mitzunehmen. Das nächste Weihnachten kommt ganz gewiss.
Nachdem nun alle Herrenhuter Sterne im Bus verstaut waren, traten wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an.
Der beiden Tage waren wie im Flug vergangen und nach einem kurzen Stopp an der Autobahnraststätte „Dresdner Tor“, erreichten wir gegen 19.30 Uhr wieder unseren Ausgangspunkt der Reise, den Busbahnhof in Gera.
Claudia Karell

Bautzen - Einzug ins Gefängnis Bautzen - Stadtführung Herrnhut Oybin

Kochbuch "Steinchens Leckerland" der KO Gera


Unser Kochbuch mit den dazugehörigen Maskottschen Gerd und Gerda ist ein individuelles Geschenk mit regionalen Gerichten, speziellen Leckereien und vielen kulinarischen Genüssen auf zirka 100 Seiten. Mit dem Kauf unterstützen Sie die Arbeit der KO Gera. Weitere Informationen zum Kochbuch erhalten Sie bei der KO Gera oder in der Beschreibung. (Beschreibung zum Kochbuch)
Kochbuch Steinchens Leckerland mit den Maskottschen Gerd und Gerda

Wahlveranstaltung vom 07.03.2015 im Lusano“

Nach einem bewegten Jahr in der Kreisorganisation Gera des BSVT fanden nun am Samstag, den 7.3.2015 in der Gaststätte LUSANO die Wahlen des neuen Vorstandes statt.
48 Gäste fanden sich zu diesem wichtigen Ereignis in der Lusaner Lokation ein.
Davon waren 34 Wahlberechtigte Mitglieder vor Ort.
Etliche, oft ältere Vereinsmitglieder entschuldigten Ihr fehlen an diesem Tag im Vorfeld.
Meist sind gesundheitliche Befindlichkeiten der Grund für die Nichtteilnahme an dieser Wahl.
Bei einer offen stattfindenden Wahl wurden alle neuen Vorstandsmitglieder einstimmig durch Anzeigen der Stimmkarten für die nächsten 4 Jahre gewählt.
In einer Einzelwahl wurde Herr Matthias Schiedek zum neuen Vorsitzenden der Kreisorganisation ohne Gegenstimme gewählt.
Auch bei der Wahl des neuen stellvertretenden Vorsitzenden konnte eine Einstimmigkeit verzeichnet werden. Herr Eberhard Tölke wird zukünftig diesen Posten übernehmen.
Frau Astrid Malpricht, Herr Sandro Thielemann sowie Herr Enrico Albrecht wurden als zukünftige Beisitzer in einer Blockwahl von allen anwesenden Mitgliedern gewählt.
Nach der Neuwahl wurden zum Ausklang alle Mitglieder sowie deren Begleitperson zu einem gemütlichen Kaffeetrinken und leckerem Kuchen eingeladen.

Bild von Wahlkommission Wahlabstimmung der neue Vorstand
Wahlkommission: Richard Hahnemann (Wahlleiter), Regina Sczilinski (Wahlhelfer) und Regina Karrell (Wahlhelfer) Wahlabstimmung Der neue Vorstand der KO Gera: hintere Reihe von links nach rechts; Eberhardt Tölke (stellv. Vorsitzender), Volker Bohnhardt (Vertreter des LV des BSVT e.V.), Matthias Schiedek (Vorsitzender der KO Gera) vordere Reihe von links nach rechts; Enrico Albrecht (Beisitzer) Richard Hahnemann (Wahlleiter), Astrid Malpricht (Beisitzer), Sandro Thielemann (Beisitzer)

Am Donnerstag, 12.02.2015, hatte sich der Kreisvorstand der KO Gera des Blinden- und Sehbehinderten Verband (BSVT), Linken-Landtagsabgeordnete Margit Jung eingeladen.

Wird das Thüringer Blindengeld wie versprochen auf 420 Euro erhöht und künftig dynamisiert? Was bringt die Novellierung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes und der angestrebte bundesweit einheitliche Nachteilsausgleich? Warum laufen geförderte Arbeitsplätze sehender Helfer so schnell aus?
Fragen über Fragen, die am Donnerstag Margit Jung, Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages und Linken-Abgeordnete in der Geschäftsstelle der Kreisorganisation Gera des BSVT mit Verweis auf den Koalitionsvertrag der rot-rot-grünen Landesregierung gestellt wurden. Auf Einladung des kommissarischen Vorsitzenden Matthias Schiedek war sie gerne gekommen.
"Das Blindengeld", so Margit Jung, "wird im Doppelhaushalt 2016/17 Berücksichtigung finden, in welcher Höhe, das wird der Landtag entscheiden." Beim Nachteilsausgleich gebe der Bund den gesetzlichen Rahmen vor, die Umsetzung erfolge im Land. Vor der Novellierung des Gleichstellungsgesetzes müsse eine Bestandsaufnahme erfolgen. Die Landesregierung will vor allem junge Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt bringen. Gut funktionierende Inklusion in den Kindergärten schaffe schon jetzt langfristig öffentliche Akzeptanz dafür. Noch in diesem Jahr sollen 500 Gemeinwohl orientierte Arbeitsstellen mit einer Förderung über den Europäischen Sozialfonds über fünf Jahre geschaffen werden, später sollen 5000 solcher Stellen entstehen. Für Thüringer Taubblinde sei ein Ausgleich für die Taubheit geplant.
Die Kritik Eberhard Tölkes, Beauftragter für Umwelt und Verkehr im Kreisvorstand, an der reduzierten akustischen Fahrgastinformation der Deutschen Bahn und seine Bitte, Normen für barrierefreies Bauen künftig auch in die technischen Baubestimmungen aufzunehmen, nahm die Geraer Landespolitikerin und Stadtratsmitglied Margit Jung nach diesem Besuch als Auftrag mit.

Bild vom Besuch der Landtagsvizepräsidentin. Zu sehen sind Eberhard Tölke, Silke Lachmann als sehende Helferin, Landtagsvizepräsidentin Margit Jung, Matthias Schiedek und Astrid Malpricht. Bild vom Besuch der Landtagsvizepräsidentin. Zu sehen sind Eberhard Tölke, Silke Lachmann als sehende Helferin, Landtagsvizepräsidentin Margit Jung, Matthias Schiedek und Astrid Malpricht.

Im Gespräch in der Geschäftsstelle Gera des Blinden- und Sehbehindertenverbandes sind von links: Eberhard Tölke, Silke Lachmann als sehende Helferin, Landtagsvizepräsidentin Margit Jung, Matthias Schiedek und Astrid Malpricht. Fotos: OTZ / Elke Lier

Bericht vom 06. Dezember 2014 - Weihnachtsfeier der KO Gera

Alle Jahre wieder
Fleißige Mitglieder der KO Gera und Helfer haben auch für dieses Jahr wieder eine sehr schöne Weihnachtsfeier organisiert.
Am sechsten Dezember trafen sich 78 Mitglieder mit ihren Gästen in der Lusaner Gaststätte „Lusano“ zu ihrer Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier.
In seiner Ansprache dankte Matthias Schiedek (amtierender Kom-Vorsitzender) Claudia Großmann für ihre geleistete Arbeit. Frau Großmann hatte aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt als Vorsitzende der KO Gera niedergelegt. Ein Dank ging auch an Carmen Tyrock für die Finanzabrechnung. Sie wird diese Arbeit nicht mehr erledigen.
Matthias Schiedek umriss in seiner kurzen Rede die geleistete Arbeit des Vorstandes im Jahr 2014. Erwähnt wurden unter anderem das Sommerfest, die Mitgliederversammlung, die Busreisen, der Montagstreff, die Frauengruppe, das regelmäßig erscheinende Gera-Echo, der neue Daisy-Kalender 2015.
Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet:
Carmen Tyrock
Marco Kästner
Veronika Sonneberger
Wolfgang Sonneberger
Ein herzliches Dankeschön für ihre Hilfe und Unterstützung ging an:
Frau Weiser
Fam. Mücke
Fam. Malpricht
Frau Karell
Frau Püchel
Im Anschluss sprach Vorstandsmitglied Eberhard Tölke zu den Vorhaben 2015. Für den Mai ist zum Beispiel eine zweitägige Busreise ins Zittauer Gebirge geplant. Auch wenn die personelle Situation im Vorstand bis zur Neuwahl sehr angespannt ist, soll die Durchführung der Sprechstunde am Donnerstag abgesichert werden. Ebenso der Montagstreff und die Zusammenkunft der Frauengruppe. Ebenso soll die Hörzeitung weiterhin sechsmal produziert werden.
Nach dem offiziellen Teil folgte das Quiz. Launig vorgetragen von Frau Weiser.
Die Fragen waren nicht einfach. Untereinander wurde auch getuschelt vorgesagt und ausgetauscht. Trotzdem hatten dann nur sechs Teilnehmer alles richtig. Übrigens sorgte Vorstandsmitglied Sandro Thielemann an der Musikanlage für stimmungsvolle weihnachtliche Musik und ein funktionierendes Mikrofon.
Zum Mittagessen wurden Rouladen, Klöße und Rotkraut serviert. Sehr lecker.
Langeweile kam nicht auf, denn die Alleinunterhalterin Evelyn Wetzel aus Penig präsentierte ihr bunt gemischtes Programm. Im roten Weihnachtsengelkostüm sang die Künstlerin altbekannte Weihnachtslieder und erzählte Geschichten im sächsischen Dialekt. Beim Bimmelbahnlied holte sich die Sängerin Unterstützung auf ihre Bühne. Matthias Schiedek wurden eine Schaffnermütze und eine Pfeife verpasst und er hörte auf ihr Kommando.
Den Abschluss bildete das Kaffeetrinken. An den festlich eingedeckten Tischen ließen sich alle den Stollen und die Plätzchen schmecken. Nun wurden auch die Preise der Tombola verteilt. Noch einmal große Freude. Die Feier geht nun auch zu Ende. Nach und nach verabschieden sich alle.
Bericht von Astrid Malpricht

Bild von der Alleinunterhalterin Evelyn Wetzel Bild von M.Schiedek, C.Karell und E.Toelke

Bericht von der Busfahrt der KO Gera am 02.09.2014
in die Wachsenburggemeinde und nach Gernewitz

Am 02.09.2014 startete der Bus der Firma Piehler pünktlich um 9.00 Uhr mit über 30 Mitgliedern inklusive deren Begleitern zur diesjährigen Busfahrt.
Unser erstes Ziel war das 1. Deutsche Bratwurstmuseum in Holzhausen. Nach den unterhaltsamen Ausführungen zur Geschichte und Tradition der Thüringer Bratwurst und einem individuellen Rundgang durch´s Museum, ging es zum Mittagessen – natürlich ein Bratwurstteller – in die Bratwurstscheune. Nachdem alle gut gestärkt waren, wurde noch ein zünftiges Trinklied gesungen, das mit einem Verdauungsschnaps, einem Likör, endete. Anschließend blieb allen Teilnehmern noch Zeit, den Außenbereich mit den vielen Ausstellungsstücken, wie die begehbare Riesenbratwurst, die Grillroste oder den Minizoo zu erkunden, bevor der Busfahrer das nächste Ziel, die Aromatique GmbH in Neudietendorf ansteuerte.
Dort angekommen, wurden wir vom Firmenchef erwartet. Er nahm uns mit auf einen interessanten Rundgang durch die Likörfabrik, zeigte kurze Werbefilme und stellte, neben dem Aromatique, noch eine Vielzahl anderer Likörspezialitäten vor; die anschließend auch verkostet werden konnten. Einige der Mitreisenden nutzten diese Gelegenheit gerne. Und wem eine Sorte besonders gut schmeckte, der nahm sich gleich die eine oder andere Flasche für die Bar zu Hause mit.
Gut bestückt mit dem Likör, fuhren wir weiter nach Gernewitz, zur Besichtigung des Kristallhofes mit dem Thüringer Weihnachtsland. Der Höhepunkt hier war zweifelsohne ein Glas mit persöhnlicher Gravur, was jeder Gast, als Erinnerung an diese Busfahrt, mit nach Hause nehmen konnte.
Den Abschluss dieser Fahrt bildete der Besuch des Strohateliers mit individueller Besichtigung. Dazu wurde noch ein bunter Teller mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee gereicht.
Der Tag war wie im Flug vergangen und mit vielen neuen Eindrücken erreichten wir Gera wieder nach 18.00 Uhr.
Claudia Karell

Bild Aromatiqu-Fabrik , Neudietendorf Bild Bratwurstmuseum Holzhausen Bild Kristallhof Gernewiz Bild Unser Reisebus

19. Juni 2014 - Sommerfest der KO Gera

Am 19. Juni fand im Clubzentrum "Comma" in der Heinrichstraße das diesjährige Sommerfest der KO Gera statt. 64 Mitglieder und Begleitpersonen fanden sich an diesem Tag von 11:00 bis 15:00 zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Nach der Begrüßung und Verbandsinformationen durch die Kreisvorsitzende Frau Großmann erwartete und zum Mittagessen köstliches vom Grill. Ob Steak, Bratwurst, Fisch, Hühnchen, Gemüsespieß,Kartoffel- oder Nudelsalat, alles schmeckte bestens. Im Anschluss bot die Musikschule Heinrich Schütz ein Unterhaltsames Programm, von Gedichten, lustigen Geschichten, bis hin zur musikalischen Darbietung an Klavier und Rhytmusorgel , von ABBA bis zur Klassik war für jeden etwas Dabei. Auch durfte in diesem Jahr das allseits beliebte Quiz nicht fehlen.Die Gewinner erwarteten wieder attraktive Preise. Mit Kaffee und Kuchen endete gegen 15:00 ein gelungenes Sommerfest.

21./22. Mai 2014 Busfahrt Lausitzer Seenland und Spreewald

Gegen 6:00 starteten 45 Mitglieder nebst Begleitpersonen der Kreisorganisationen Gera und Saale Orla Kreis von Gera aus Richtung Großkoschen wo um 09:00 eine Rundfahrt mit Reiseleiterin um den Senftenberger See begann, der aus einem stillgelegten Braunkohletagebau entstanden ist. Bis zum Jahr 2018 wird dort Europas größte künstliche Wasserlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet entstehen. Während der Rundfahrt besuchten wir den Rostigen Nagel, und einen Leuchtturm. Nach dem Mittagessen besichtigten wir eine Landschaftstafel mit Blindenschrift. 14 Uhr stand der Besuch der Firma "Spreewald Rabe" auf dem Programm. Eine Mitarbeiterin erklärte, wie viele Sorten von Gurken die Ferma produziert. bei einer Verkostung, konnten wir uns vom Geschmack der vielen Sorten überzeugen Einige nutzten die Möglichkeit, Erzeugnisse von Spreewald--Raabe zu kaufen." Gegen 18:00 erreichten wir das Spreewald Parkhotel "Van der Valk" . Mit einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichem Beisammensein, endete der erste Tag Am zweiten Tag ging die Fahrt 8:30 vom Hotel zur Holländerwindmühle, wo uns eine Führung erwartete. Sie ist die letzte produzierente Windmühle mit drei Mühlgewerken unter einen Dach, mit Mahlmühle, ölmühle und einer Sägemühle. Hier erfuhren wir viel über das Mühlenhandwerk, das herstellen von Getreide bzw Mehl, Leinöl und vielesmehr. Nach den Mittagessen in Straubnitz fuhren wir zu unserem letzten Programmpunkt des Tages nach Lübbenau, wo wir eine Kahnfahrt unternahmen. Im Kahn Platz genommen gab es Fettbrot und Gurke für Alle. wir erfuhren vieles über den Spreewald und über Land und Leute. Am Anlieger angekommen kauften einige Souvenirs und andere Dinge aus dem Spreewald. bei sommerlichen 31 Grad traten wir die Heimreise an. Die Mitglieder beider KO s bedankten sich bei Matthias Schiedek und ganz besonders bei den Reiseunternehmen Piehler für die Organisation dieser schönen Zweitagesfahrt. Einen ausführlichen Audiobeitrag zu dieser Fahrt, können sie sich unter dem Button Gera Echo anhören.

Bild vom Gasthof an der Mühle Bild von der Kahnfahrt in Lübbenau Bild von der Oelmühle

15. März 2014 Vorstandswahl der Kreisorganisation Gera

Am Samstag dem 15.03.2014 fand im Clubzentrum Comma die Mitgliederversammlung der Kreisorganisation Gera des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e.V. statt, bei der die Wahl des Kreisvorstandes im Vordergrund stand. In einer offenen Wahl wurde über den neuen Vorstand abgestimmt. Ohne Gegenstimme wurde Claudia Großmann zur Vorsitzenden gewählt, Matthias Schiedek zum stellvertretenden Vorsitzenden sowie Dietmar Kerl, Eberhard Tölke, Sandro Thielemann und Hartmut Herold als Beisitzer. Der neue Vorstand nahm die Wahl dankend an. Die Vorsitzende Claudia Großmann würdigte die vielfältigen Aktivitäten der ehrenamtlich Aktiven in der kreisorganisation, gab einen Rückblick auf die in der vorangegangenen Wahlperiode geleistete Arbeit und dankte den ausgeschiedenen langjährigen Mitgliedern des alten Kreisvorstandes, Renate Hertel, Rainer Bachmann , Eberhard Sczilinski sowie Astrid Malpricht, für ihre ehrenamtliche Arbeit zum wohler der Mitglieder in der KO Gera. Sie rief dazu auf, daß sich auch gern weitere Mitglieder ehrenamtlich aktiv an der Verbandsarbeit im Kreis beteiligen, um den von Sehbehinderung und Blindheit betroffenen Menschen auch zukünftig eine angemessene Betreuung anbieten zu können. Die Anwesenden Vertreter der Stadt Gera: Sozialdezernentin, Frau Schöneich Behindertenbeauftragte der Stadt, Frau Morgenstern Fraktionsvorsitzender der CDU, Herr Dannenberg Vertreter der Fraktion die Linke, Frau Thiem Vertreter Bündnis 90/ Grüne, Frau Pfeiler würdigten mit ihren Grußworten die gute und äußerst wichtige Arbeit des Verbandes ( z.B. Mobillotsen, AG Handicap ) und sagten die Weitere Unterstützung von bestehenden und zukünftig geplanten Projekten und Aktivitäten zu.

 Bild vom neuen Vorstand

2014 in der KO Gera: (als PDF-Datei)

15. März 2014 Vorstandswahl der Kreisorganisation Gera
21./22. Mai 2014 Busfahrt Lausitzer Seenland und Spreewald
19. Juni 2014 - Sommerfest der KO Gera

Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.
Kreisorganisation Gera
Markt 6
07545 Gera
Tel. 0365 22 65 35 31
Mailadresse: bsvt.gera@t-online.de
Homepage: www.bsvt-gera.de
Sprechzeiten: Donnerstag von 14:00 bis 16:00