Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.

Kreisorganisation Gera

Aktuelles

Probefahrt der TINA-Straßenbahn in Gera

Die Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH (GVB) hat am 24.06.2026 zu einer Probefahrt mit der neuen TINA-Straßenbahn – Total integrierter Niederflur-Antrieb - vom Betriebshof zur Wendeschleife Lusan/Brüte und zurück eingeladen. An der Fahrt nahmen Vertreter der GVB (Herr Oertel, Frau Garich, Frau Schluter und Herr Roscher), sowie Vertreter der KO Gera (Vorstand Herr Schiedek, Frau Malpricht und das Mitglied Herr Höhne) teil. Auch Mitglieder des Beirates für Menschen mit Behinderung, darunter drei Rollstuhlfahrer, folgten der Einladung. Ziel der Probefahrt war es, sich vor Ort ein Bild von den modernen Fahrzeugen und deren Ausstattung zu machen und um zu testen, wo und ob noch Bedarf zur Verbesserung besteht. Getestet wurde viel, die Rampe rauf, rein und wieder runter gefahren, Knöpfe gedrückt und Stühle ausprobiert. Bemängelt wurde zu wenig Kontrast bei den Stufen. Die Haltestangen sind leider silbern. Für einen sehbehinderten Fahrgast schlecht zu erfassen.
Die neuen Straßenbahnen stehen eigentlich für Barrierefreiheit, Komfort und Zukunftsfähigkeit. Sie verfügen über einen durchgängig niederflurigen Einstieg, was den Zugang für Menschen mit Beeinträchtigungen erheblich erleichtert. So gibt es ein Signal an der ersten Tür, damit blinde und sehbehinderte Menschen diese besser finden können. An allen Türen gibt es einen Ton, wenn die Tür zur Öffnung freigegeben wurde. Zudem sind in den Straßenbahnen mobile Rollstuhlrampen vorhanden, welche bei der Fahrt getestet wurden. Diese ermöglichen es mobilitätseingeschränkten Menschen auch an Haltestellen, die nicht barrierefrei sind, sicher in das Fahrzeug einzusteigen. Ergänzt wird dies durch großzügige Mehrzweckbereiche, moderne Fahrgastinformationssysteme, Klimaanlagen sowie energieeffiziente LED-Beleuchtung. Mit einer Länge von 43 Metern bieten die Fahrzeuge eine hohe Kapazität und sind speziell auf das meterspurige Streckennetz in Gera abgestimmt.
Annett Rödiger (Quelle: gvbgera.de)

neue Straßenbahn Tina Walter Roscher GVB, Astrid Malpricht und Matthias Schiedek

Sommerfest der KO Gera

Am 06.06.2026 hatte die Kreisorganisation Gera des BSVT e. V. zu ihrem diesjährigen Sommerfest in das Volkshaus in Gera-Zwötzen eingeladen. Bei herrlichem, warmen Wetter kamen viele Mitglieder mit ihren Begleitpersonen zusammen, um in fröhlicher Runde gemeinsame Stunden zu verbringen. Auch waren Vertreter des LHZ Dresden vor Ort, um ihr Sortiment zu präsentieren.
Zu Beginn begrüßte der Vorstandsvorsitzende Matthias Schiedek alle Anwesenden und gab einen Ausblick auf die im September geplante Busfahrt. Im Anschluss verlas Büromitarbeiterin Annett Rödiger den Finanzbericht für das Jahr 2025.
Ein besonders feierlicher Moment war die Übergabe der Urkunden und Blumen durch die stellv. Vorstandsvorsitzende Astrid Malpricht an Mitglieder, die dem Verband seit vielen Jahren verbunden sind. (Frau Püchel und Herr Pohl für 10 Jahre, Matthias Schiedek für 45 Jahre und Regina Hahnemann für 60 Jahre Mitgliedschaft). Ein Mitglied nutzte die Gelegenheit, dem Vorstand herzlich für sein engagiertes Wirken zu danken.
Das Angebot des LHZ Dresden stieß auf großes Interesse. Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich über Hilfsmittel zu informieren und beraten zu lassen.
Zum Mittagessen wurden Kartoffelsalat, Roster und Leberkäse gereicht. Im Anschluss sorgte die Wünschendorfer Bläservereinigung e.V. für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Festes. Bei Kaffee und Kuchen klang die Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre aus.
Annett Rödiger

Sommerfest der KO Gera des BSVT im Volkshaus Gera Zwötzen - Großes Interesse an den Angeboten des Hilfsmittelzentrums Dresden Sommerfest der KO Gera des BSVT im Volkshaus Gera Zwötzen - Die Wünschendorfer Bläservereinigung e.V. spielt zum Tanz auf

Zwischen Marienbad, Fürst Metternich und Porzellanstadt Selb
Mitglieder der Kreisorganisationen Gera, Jena und Schleiz des BSVT unternehmen eine zweitägige Busreise

Busreise KO Gera des BSVT nach Marienbad - Porzellanikon Selb - Vorführung Porzellangießen am Beispiel der Zuckerdose Maria

Am Sonntag, dem 31. Mai, steigen die Geraer Reiseteilnehmer zeitig in den Bus des Reiseunternehmens Piehler. Die zweitägige Reise soll nach Marienbad, zum Schloss von Fürst Metternich und zum Porzellanmuseum in Selb gehen. Der Bus hat schon die Gäste aus Jena geladen. Bei gutem Wetter geht die Fahrt über Auma nach Schleiz. hier steigen die Reisenden der dortigen KO zu. Im Bus begrüßen nun der Chef der KO Gera, Matthias Schiedek und Reiseleiterin Mandy Keck die versammelte Reisegesellschaft. Matthias Schiedek beglückwünscht zum 70. Geburtstag mit einem kleinen Präsent Veronika Sonneberger aus der Geraer KO.
Dann beginnt die weitere Reise. Sie führt durch schöne frühsommerliche Landschaft zum ersten Halt auf dem Autohof Berg. Der Fahrer ist schon seit dem frühen Morgen unterwegs und muss seine Ruhezeiten einhalten. Am Grenzübergang Asch wird dann Tschechien erreicht. In Cheb steigt ein Reiseführer zu. Er heißt Stefan und wird durch den Tag begleiten. Erstes Ziel ist das Schloss Metternich. In Tschechien heißt es Kynzwart - Königswart. Der Bus fährt durch das Egerbecken, einer 271 Quadratkilometer großen flachen Landschaft, die landwirtschaftlich geprägt und die rundum von Bergen umgeben ist. In der Mitte des Beckens liegt die Stadt Cheb (Eger). Unterwegs informiert Stefan ausführlich über das Land und seine Geschichte. Das Fahrziel liegt am Kaiserwald, einem Mittelgebirge im Bäderdreieck mit Erhebungen bis über 900 Meter Höhe.
In Schloss Metternich, einer klassizistischen Anlage inmitten einer schönen Parkanlage, begrüßen uns die dortigen Guides. In zwei Gruppen wird das Schloss besichtigt. Guide Adam führt die Gruppe zwei durch das Schloss, vertieft und erweitert die Informationen von Reiseführer Stefan. Beeindruckend sind die einzelnen Räume mit ihrer opulenten Ausstattung wie zum Beispiel ein Herrenzimmer mit großem Billardtisch, Damensalon und weitere Wohnräume. Die Bibliothek mit ihren 6000 Büchern ist der Traum aller Lesefreunde. Ein bequemer Ohrensessel in einer Raumecke lädt zum Lesen ein. In einem Speisesaal strahlen große Kronleuchter von der Decke und beleuchten eine riesige Tafel, die für eine große Gesellschaft prunkvoll eingedeckt ist. Hier erhält man einen Eindruck von dem damaligen Luxus, in dem die adlige Gesellschaft schwelgte.
Anschließend geht die Reise weiter durch ein ausgedehntes Waldgebiet nach Marienbad. Reiseführer Stefan bringt die Gruppe in den schönen Kurpark der Stadt, der von klassizistischen, in Gelbtönen gehaltenen Gebäuden umgeben ist. Er berichtet von den Anfängen der Besiedlung des Gebietes seit dem 12.Jahrhundert. Seit dem Mittelalter ist die Heilkraft der Quellen bekannt. Aber erst im Jahr 1813 wurde durch den Abt des Stiftes Tepl ein Badeort um die Quellen eingerichtet, der sich im weiteren 19. Jahrhundert zu dem europabekannten Kurort entwickelte. Seit 2021 gehört der Ort zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas.
Die Gruppe erhält einen Einblick in die exklusive Gästeschar, die im Bad ihre zahlreichen Leiden kurieren lassen wollte. Kaiser, Könige, Dichter, Künstler und selbst berühmte Ärzte hofften hier auf Linderung. Am Eingang des Parks begrüßen der österreichische Kaiser Franz Josef und der britische König Eduard VII. die Besucher. Die Mitglieder der Reisegruppe bestaunen die imposante Kolonnade und können verschiedene Wasser im Kreuzbrunnen versuchen. Ein Highlight ist die singende Fontäne, die jede Stunde aus 330 Düsen im Rhythmus von Musik das Wasser tanzen lässt.
Nach einer kurzen Fahrt wird im Hotel Krakonos, auf deutsch Rübezahl, eingecheckt und die Zimmer bezogen. Nach etwas Freizeit wird gegen 18.30 Uhr das Abendessen serviert. Ein Unterhaltungsprogramm beschießt am Abend den ersten Tag. Das Trio "Galactia" bietet Musik der fünfziger und sechziger Jahre, zu der auch rege getanzt wird.
Am nächsten Tag beginnt nach dem Frühstück die Fahrt etwas später als am Vortag. Die Reiseroute führt zurück nach Deutschland. Das Porzellanikon in Selb steht auf dem Programm.
Das Porzellanikon befindet sich auf dem ehemaligen Fabrikgelände von Rosenthal in Selb-Plößberg. Die bereits 1866 gegründete Fabrik ist mittlerweile ein Industriedenkmal. Das Museum zeigt – zum Beispiel an originalgetreu eingerichteten Arbeitsplätzen – die Entwicklung der Porzellanherstellung in einer Fabrik und deren Bedingungen von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Die Besucher aus Ostthüringen erwartet eine Ausstellung, in der anschaulich und im wahrsten Sinne des Wortes greifbar für Blinde und Sehbehinderte die Porzellanherstellung erläutert wird. Die Präsentation hat extra für die Reisegruppe am Montag geöffnet.
In zwei Gruppen werden die Gäste mit der Porzellanherstellung vertraut gemacht. Sie erfahren, das Kaolin, Quarz und Feldspat in einem bestimmten Verhältnis benötigt werden. Sie sehen und hören Dampfmaschinen, Trommelmühlen, Kammfilterpressen, bekommen den Prozess, der bis zur fertigen Porzellanrohmasse notwendig ist, erklärt. Alles kann angefasst werden, auch ein kleiner Batzen der Masse. Im Nachbarhaus wird das Gießen einer Zuckerdose vom Design "Maria", wie sie auch heute noch von der Firma Rosenthal hergestellt wird, gezeigt. Das Eindrehen von Bechern und Tassen wird ebenfalls vom sachkundigen Führer durch die Präsentation demonstriert.
Die Zeit wird im nu überzogen. Aber es kann sowieso nicht alles in zwei Stunden besichtigt werden.
Von Selb führt die Tour noch einmal zurück nach Tschechien. Es wird ein sogenannter Travelshop angesteuert. Shopping ist angesagt und im Café lassen die Mitglieder der Reisegruppe bei kalten oder heißen Getränken und Imbiss entspannt den Tag noch einmal Revue passieren.
Anschließend wird nach Deutschland zurück gereist. Mandy und Peter liefern ihre Fahrgäste wohlbehalten in den jeweiligen Ausgangsorten ab.
Herzlichen Dank für die sehr gelungene Tour an Piehler-Reisen, insbesondere an Reiseleiterin Mandy und den souveränen Fahrer Peter.
Michael Malpricht

Busreise KO Gera des BSVT nach Marienbad - Die prachtvolle Kollonade Busreise KO Gera des BSVT nach Marienbad - Schloss Metternich Bibliothek

Infoveranstaltung der Kreisorganisation Gera am 26.05.2026
Rechtsanwalt Jens Auer, referiert über Erbrecht und Testament

Teilnehmer der Veranstaltung mit Rechtsanwalt Jens Auer

Am Dienstag, den 26.05.2026, lud der Vorstand der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. seine Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung in die Beratungsstelle am Markt ein. Thema war diesmal „Rechtliche Fragen rund um das Testament“.
Der Vorstandsvorsitzende Matthias Schiedek konnte hierfür den fachkundigen Rechtsanwalt Jens Auer gewinnen, der den Teilnehmenden die wichtigsten rechtlichen Fragen rund um das Testament erläuterte. Im Mittelpunkt standen die gesetzliche Erbfolge, die Möglichkeiten zur Errichtung eines Testaments sowie dessen Inhalt und Form. Die Teilnehmenden erhielten einen verständlichen Überblick darüber, wann die gesetzliche Erbfolge gilt und welche Möglichkeiten es gibt, den eigenen letzten Willen in einem Testament festzulegen.
Besonders wichtig waren dabei die Hinweise zur richtigen Form: Ein Testament sollte handschriftlich verfasst, unterschrieben und möglichst mit Datum und Ort versehen sein. Auch die Unterschiede zwischen eigenhändigem und öffentlichem Testament wurden erläutert. Ebenso wurde erläutert, wer zum Zeitpunkt der Errichtung des Testaments nicht selbst lesen und schreiben kann, muss sich an einen Notar wenden.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse, und die Anwesenden konnten viele nützliche Informationen mit nach Hause nehmen. Der Vorstand bedankte sich bei Rechtsanwalt Jens Auer mit einer kleinen Aufmerksamkeit.
Annett Rödiger

Unser Besuch beim MDR in Leipzig:
Einblicke in die Audiodeskription

Am Mittwoch, dem 8. April 2026, besuchten wir den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig. Anlass war eine sehr interessante und informative Veranstaltung rund um das Thema Audiodeskription. Wir bedanken uns herzlich für die freundliche Einladung und die vielen spannenden Einblicke in die barrierefreie Medienarbeit des MDR, der nach eigenen Angaben täglich mehrere Stunden Programm mit Audiodeskription anbietet.
Bereits an der Pforte wurden wir von Herrn Falko Berthold freundlich empfangen und anschließend in den Konferenzraum im 13. Stock begleitet. Dort begrüßten uns Frau Anja Köhler und Frau Kathleen Godehardt vom Team der Audiodeskription und stellten ihre Arbeit ausführlich vor.
Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage, wie Audiodeskription entsteht. Dabei wird zunächst ein Film oder Beitrag analysiert, um geeignete Sprechpausen zu finden. Diese Pausen werden dann mit präzisen Beschreibungen gefüllt, die nach einem festen Regelwerk formuliert werden. Für Kinder und Erwachsene gelten dabei unterschiedliche sprachliche Anforderungen; außerdem wird auf eine diskriminierungssensible Wortwahl geachtet. Aus dem fertigen Text entsteht anschließend eine zweite Tonspur, die mit dem Originalfilm zusammengefügt wird.
Besonders beeindruckend war für uns, wie schnell die Produktion in manchen Fällen erfolgen kann. So erhält das Team bei kurzfristigen Formaten wie Elefant, Tiger & Co. das Material oft erst am Freitagnachmittag, und schon am Freitagabend steht die Sendung mit Audiodeskription in der Mediathek bereit. Für solche zeitkritischen Aufgaben nutzt das MDR-Team auch ein KI-Tool als Unterstützung beim Einsprechen des Textes, während Text und Pausen weiterhin von den Mitarbeitenden der Abteilung Barrierefreies Sehen ausgewählt werden.
Nach dem Vortrag blieb viel Zeit für Fragen. Viele davon wurden direkt beantwortet, weitere ausführliche Antworten erhalten wir noch nachträglich. Im Anschluss ließen wir den gelungenen Tag bei einem gemeinsamen Essen im Gasthof Thräna ausklingen.
Unser herzlicher Dank gilt Herrn Falko Berthold, Frau Anja Köhler und Frau Kathleen Godehardt für die freundliche Aufnahme und den offenen Austausch. Ebenso bedanken wir uns bei der Alternative 54 e.V. aus Erfurt für die Unterstützung unseres Ausflugs durch eine Spende. Der Besuch beim MDR war für alle Teilnehmenden ein voller Erfolg und hat uns einen wertvollen Blick hinter die Kulissen barrierefreier Medienarbeit ermöglicht.

Busreise KO zum MDR Leipzig zum Thema Audiodeskription - Begrüßung am Eingang durch Falko Berthold (rechts Astrid Malpricht, Matthias Schiedek hinten links) Busreise KO zum MDR Leipzig zum Thema Audiodeskription - Vortrag im Tagungsraum (v.l. Anja Köhler, Katleen Rodehardt und Falko Berthold)

Infoveranstaltung 2026: AGATHE
Thema: AGATHE - älter werden in der Gemeinschaft in Gera

Teilnehmer der Veranstaltung

Am 17.03.2026 fand die Infoveranstaltung in der Beratungsstelle der Kreisorganisation Gera wieder großen Anklang bei unseren Mitgliedern. Herr Schiedek lud Herrn Tom Götz von der OTEGAU GmbH zur Vorstellung des Landesprogramm AGATHE – älter werden in der Gemeinschaft ein.
Herr Bohnhardt, Beisitzer des Vorstandes begrüßte alle Teilnehmenden und Herr Götz und Frau Hofmann von den Mobillotsen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellte Herr Götz das Programm AGATHE vor. Das Programm wird in Thüringen von 16 Kommunen und Landkreisen durchgeführt.
Das Landesprogramm AGATHE – Älter werden in der Gemeinschaft setzt in Gera ein wichtiges Zeichen gegen Einsamkeit im Alter. Es richtet sich an Menschen im Ruhestand, die allein leben, und möchte ihnen helfen, aktiv am Leben in ihrer Umgebung teilzunehmen.
In Stadtteilen wie Bieblach, Lusan und dem Zentrum stehen AGATHE-Fachkräfte als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bereit. Sie beraten persönlich, informieren über Freizeit- und Unterstützungsangebote und ermutigen dazu, neue Kontakte zu knüpfen.
Dank ihrer Erfahrung in Sozial- und Gesundheitsberufen können sie gezielt weiterhelfen und bestehende Angebote miteinander vernetzen – etwa Nachbarschaftsinitiativen, Besuchsdienste oder Mobillotsen. So sorgt AGATHE dafür, dass ältere Menschen dort gut leben können, wo sie sich zu Hause fühlen: mitten in ihrer Nachbarschaft.
Im Anschluss nahm sich Herr Götz die Zeit, um die zahlreichen Fragen der Anwesenden umfassend zu beantworten. Die Veranstaltung bot damit nicht nur ein informatives Gespräch unter den Teilnehmenden, sondern auch wertvolles Wissen, welches weitergegeben werden konnte.
Der Vorstand der Kreisorganisation Gera zeigte sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Vormittag und dankte Herrn Götz abschließend mit einer kleinen Aufmerksamkeit für sein Engagement.
Wenn Sie weitere Informationen zum Thema erhalten möchten klicken Sie bitte auf folgenden Link:
AGATHE – OTEGAU GmbH
Annett Rödiger

Erste Infoveranstaltung 2026: Sicher handeln im Notfall
Thema: Erste Hilfe mit Frank Fleischer vom ASB Gera

Auch im Jahr 2026 setzt der Vorstand der Kreisorganisation Gera des BSVT e.V. die erfolgreichen Informationsveranstaltungen zu sicherheitsrelevanten Alltagsthemen fort. Diese Veranstaltungen haben sich als wertvolles Angebot für Mitglieder und Interessierte etabliert, um Wissen aufzufrischen und praktische Fähigkeiten für Notsituationen zu erweitern.
Am Dienstag, den 03. Februar 2026, fand die erste Infoveranstaltung des Jahres in der Beratungsstelle am Markt statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Erste Hilfe – richtig handeln in Notfällen“.
Der Vorstandsvorsitzende Herr Matthias Schiedek begrüßte alle Teilnehmenden herzlich und freute sich, Herrn Frank Fleischer vom Arbeiter-Samariter-Bund Gera (ASB) als fachkundigen Referenten willkommen zu heißen.
Herr Fleischer vermittelte den Teilnehmenden eindrucksvoll, wie man sich in unterschiedlichen Notfallsituationen richtig verhält und welche Schritte entscheidend sind, um schnell und wirksam Hilfe zu leisten. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem korrekten Verhalten in akuten Notfällen, den verschiedenen Möglichkeiten zur Alarmierung von Hilfe sowie dem Erkennen und Einschätzen kritischer Situationen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Nora-App vorgestellt – die offizielle Notruf-App der Bundesländer, mit der Menschen in Deutschland Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst direkt digital alarmieren können. Sie bietet insbesondere für Personen mit Beeinträchtigung eine wichtige Hilfe, da sie im Notfall auch ohne Sprachkommunikation eine schnelle Notrufabsetzung ermöglicht. Über die App werden Standortdaten automatisch übermittelt, was die Ortung und den Einsatz der Rettungskräfte erheblich erleichtert.
Zudem konnten die Teilnehmenden eine Trainingspuppe zur Ersten Hilfe selbst in die Hand nehmen und die Herzdruckmassage ausprobieren. Auch ein Defibrillator (AED) wurde vorgeführt, sodass das theoretisches Wissen unmittelbar mit praktischen Erfahrungen verknüpft wurde. Dieses interaktive Angebot fand großen Anklang und regte zu Gesprächen und Nachfragen an.
Im Anschluss nahm sich Herr Fleischer Zeit, um die zahlreichen Fragen der Teilnehmenden umfassend zu beantworten. Die Veranstaltung bot damit nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch Sicherheit und Orientierung für den Ernstfall.
Der Vorstand der Kreisorganisation Gera zeigte sich sehr zufrieden mit dem gelungenen Vormittag und dankte Herrn Fleischer abschließend mit einer kleinen Aufmerksamkeit für sein Engagement.
Wenn Sie weitere Informationen zum Thema erhalten möchten klicken Sie bitte auf folgenden Link:
https://www.asb-gera.de/unsere-bildungsangebote/breitenausbildung
Annett Rödiger

Referent Frank Fleischer demonstriert Handhaltung bei Herzdruckmassage KO Chef Matthias Schiedek und Astrid Malpricht üben am Dummy

Termine Mitgliederveranstaltungen

Termine Monatlich

Offener Treff

Jeden 2.Dienstag im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr im Büro der KO Gera, Markt 5/6

Termine Wöchentlich

Sprechstunde

Jeden Donnerstag findet in der Zeit von 9:30 bis 11:30 Uhr im Büro, Markt 6, unsere Sprechstunde statt. Hierbei ist immer ein Mitglied vom Kreisvorstand anwesend. Bei Bedarf können nach telefonischer Absprache auch andere Termine vereinbart werden. Unsere Öffnungszeiten für das Büro sind
Dienstag und Donnerstag von 9:00 bis 16:30 Uhr und
Mittwoch von 9:00 bis 15:30 Uhr
Montag und Freitag ist unser Büro geschlossen!

Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V.
Kreisorganisation Gera
Markt 6
07545 Gera
Tel. 0365 22 65 35 31
Mailadresse: bsvt.gera@t-online.de
Homepage: www.bsvt-gera.de
Sprechzeiten: Donnerstag von 09:30 bis 11:30